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Das solltest du zum 201. Kinderfest in Zofingen wissen

Joel Dreier
Joel Dreier

Zofingen,

Der Zofinger Stadtrat Lukas Fankhauser spricht im Interview über das 201. Kinderfest – die Vorfreude, den Morgenumzug und den diesjährigen Festredner.

Lukas Fankhauser.
Lukas Fankhauser. - zVg

Das 201. Kinderfest Zofingen steht vor der Türe. Lukas Fankhauser blickt mit Vorfreude auf das Schulfest und verrät, warum der Morgenumzug dieses Jahr mit einer Überraschung aufwartet, weshalb für ihn der Gang durch die Altstadt nie zur Routine wird und was ihn am diesjährigen Festredner überzeugt hat.

Redaktion: Das 201. Kinderfest steht vor der Tür. Ist neben der ganzen organisatorischen Tätigkeit im Vorfeld schon Platz für Vorfreude?

Lukas Fankhauser: Ja klar, zu beobachten, wie das Kinderfest Stück für Stück entsteht, wie sich die einzelnen Teile ineinander zu verweben beginnen, ist grossartig. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Mitgliedern der Kinderfestkommission bedanken. Sie leisten geniale Arbeit.

Redaktion: Was erwartet die Besucherinnen und Besucher dieses Jahr? Gibt es neue Attraktionen oder Überraschungen im Programm?

Fankhauser: Im Grunde werden wir ein normales, traditionelles Kinderfest feiern. Und doch: Der Morgenumzug wird dieses Jahr für die Zuschauenden sicher nicht klammheimlich, still und leise beginnen, dafür haben wir uns etwas einfallen lassen.

Und am Nachmittag wird es bei den Attraktionen eine neue Bahn geben, die sicher für einiges an Spektakel sorgen wird. Aber es wären ja keine Überraschungen mehr, wenn ich jetzt hier schon alles erzählen würde.

Redaktion: Sie ziehen seit Jahren beim Umzug durch die Altstadt. Wird dieser Moment mit der Zeit zur Routine oder bleibt er jedes Mal besonders?

Morgenumzug
Auch 2026 verspricht der Morgenumzug schönste Bilder. - Joel Dreier

Fankhauser: So etwas kann nicht zur Routine werden. Natürlich, man weiss mit der Zeit, wie schnell man gehen soll und worauf man achten muss. Aber das Erlebnis selbst, die kurzen Begegnungen mit den Zuschauenden am Strassenrand, das ist jedes Jahr besonders.

Redaktion: Die Festansprache in der Stadtkirche hält dieses Jahr Markus Papis, Stadionsprecher des FC Aarau. Wie findet man jemanden, dem man diesen emotionalen Moment anvertraut? Und wie fiel die Wahl auf Papis?

Fankhauser: Die Auswahl der Festrednerin oder des Festredners ist Aufgabe der Schulführung. Wir wechseln, wenn immer möglich, jährlich zwischen einem Mann und einer Frau. Diese Person soll nicht politisch aktiv sein und einen Bezug zu Zofingen haben.

Bist du beim Kinderfest in Zofingen dabei?

So gehen wir aufmerksam durchs Jahr und wenn wir jemandem begegnen, dem wir eine Kinderfestrede zutrauen, suchen wir den Kontakt. Markus Papis ist uns bei seiner Ansprache am Jubiläumsfest des SC Zofingen vor ein paar Jahren aufgefallen. Danach nahm alles seinen Lauf.

Wer die Festansprache halten wird, ist jeweils ein gut gehütetes Geheimnis, das erst kurz vor der Bekanntgabe des Programms gelüftet wird.

Redaktion: Das «Live On Stage»-Mini-Festival mit Bands der Regionalen Musikschule ist ein besonderes Element im Programm. Welchen Stellenwert hat es, der Jugend eine eigene Bühne am Kinderfest zu geben?

Fankhauser: Wir haben eine sehr starke Regionale Musikschule. Für die Schülerinnen und Schüler ist es eine tolle Gelegenheit, ihr Können vor Publikum unter Beweis zu stellen.

Einerseits bereichert es das Programm und andererseits profitieren die Musizierenden von dieser Möglichkeit. Eine perfekte Win-win-Situation.

Auch der Morgenumzug in diesem Jahr verspricht schönste Bilder. Bild: Joel Dreier
Impressionen des Morgenumzugs des letzten Jahres. - Joel Dreier

Redaktion: Inwiefern sind die Schulen und die Zofinger Vereine sonst eingebunden?

Fankhauser: Die Schule ist sehr stark in das Kinderfest eingebunden. Die Lehrpersonen wirken z. B. als Helfende bei der Betreuung der Spiele und an anderen Orten mit. Die Oberstufen sind jeweils während der Kinderfestwoche mit verschiedenen Vorbereitungen für die Darbietungen der Schule engagiert.

Auch verschiedene Vereine engagieren sich bei der Verpflegung der Schülerinnen und Schüler, beim Depotstand oder bei den Attraktionen für die Kinder und Jugendlichen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Redaktion: Das Gefecht startete vor zwei Jahren erstmals auf dem Niklaus-Thut-Platz, so auch in diesem Jahr. Ist diese Änderung definitiv und wird auch in den Folgejahren Anwendung finden?

Fankhauser: Ja, das hat sich bewährt und wird so weitergeführt. Natürlich freuen wir uns auf immer mehr Zuschauende auf dem Thutplatz.

Redaktion: Mit dem Fackel- und Lampionumzug endet das Fest offiziell. Wann endet es für das OK? Wie lange zieht das Kinderfest noch nach?

Fankhauser: Nach dem Fest ist vor dem Fest. Mit der Auswertung des Kinderfestes beginnt bereits die Planung für das nächste. Das ist ein laufender Prozess.

Redaktion: Sie haben das letzte Wort.

Fankhauser: Ich freue mich aufs Kinderfest 2026 und auf die Begegnungen mit den Festbesuchenden.

Hinweis

Dieser Artikel ist zuerst in den «Zofinger Nachrichten» erschienen.

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