Andreas Glarner (SVP): «Es kommen zu viele – und die Falschen!»

«Solange so viele Personen aus angeblichen Mangelbranchen arbeitslos sind, darf keine weitere Zuwanderung erfolgen», findet SVP-Nationalrat Andreas Glarner.

Das Wichtigste in Kürze
- Andreas Glarner sitzt für die SVP im Nationalrat – er zählt zum rechten Flügel.
- In seinem Gastbeitrag äussert er sich zur Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!».
- Die «Nachhaltigkeitsinitiative» kommt am 14. Juni 2026 zur Abstimmung.
Jetzt jammern sie wieder, die Funktionäre von Economiesuisse, unterstützt von einer penetrant SVP-feindlichen Nationalrätin aus Basel. Anlass ist die Initiative zur Zehn-Millionen-Schweiz.
Die Schweiz sei auf Zuwanderung angewiesen, tönt es täglich.
Tatsache ist jedoch: Auf zehn Zuwanderer kommt kaum einer, der tatsächlich als Fachkraft eingesetzt oder ausgebildet werden kann. Stattdessen gelangen dank verantwortungsloser Migrations- und Asylpolitik sowie Familiennachzug mehrheitlich unterdurchschnittlich qualifizierte Einwanderer ins Land.
Gemäss Verbänden fehlt Personal im Bau, in der Gastronomie sowie im Sozial- und Pflegebereich. Ein Blick in die Arbeitslosenstatistik zeigt jedoch per Ende 2025 13’566 Arbeitslose im Baugewerbe, 11’337 im Gastgewerbe und 12’455 im Gesundheits- und Sozialwesen.
Solange so viele Personen aus angeblichen Mangelbranchen arbeitslos sind, darf keine weitere Zuwanderung erfolgen. Wer nicht vermittelbar ist, muss ausreisen oder mit massiv gekürzten Leistungen rechnen.
Über 65 Prozent der Arbeitslosen gelten als Fachkräfte. Der Ausländeranteil an den Arbeitslosen liegt mit über 52 Prozent fast doppelt so hoch wie bei Schweizern.
Auch in der Sozialhilfe ist der Ausländeranteil unverhältnismässig hoch: Mit einer Quote von 6,3 Prozent ist sie fast dreimal höher als bei Schweizern.
«Jährlich kommen Zehntausende via Asyl»
Von den Zugewanderten aus EU/EFTA-Staaten arbeiten lediglich 52 Prozent, von Asylsuchenden nur fünf Prozent. Bei Ukrainern sind es trotz angeblicher Hochschulabschlüsse 29 Prozent, bei vorläufig Aufgenommenen 43 Prozent.
Seit 2000 wurden 530’000 Asylgesuche und 125’000 Gesuche für den Status S eingereicht. Nur 17 Prozent erhielten Asyl, geblieben sind jedoch rund 70 Prozent.
Jährlich kommen Zehntausende via Asyl. Spitzenreiter ist Afghanistan, gefolgt von Türkei, Algerien, Eritrea, Syrien, Marokko, Somalia und Tunesien – einem Land, in welchem wir Ferien machen.
Gegenüber Eritrea besteht faktisch eine Personenfreizügigkeit. Wer dort Richtung Schweiz aufbricht, hat über 85 Prozent Chance zu bleiben.
Frank Urbaniok hat in seinem Buch die Hitländer bei den Delikten aus der Kriminalitätsstatistik ermittelt. Gemäss seiner Studie sind Personen aus Algerien, Marokko und Tunesien bei Gewalt- und Sexualdelikten besonders überrepräsentiert. Auch Leute aus Gambia, Angola, Nigeria, Kongo, Irak und der Dominikanische Republik sind besonders auffällig vertreten.
Wir importieren damit auch Kriminalität. Wer das nicht will, sagt «Ja» zur Initiative der SVP.
Es gibt keinen Grund, zusätzlich zu Arbeitslosigkeit und immensen Sozialkosten auch noch Kriminalität zu importieren – ausser man will die Schweiz und ihr Erfolgsmodell zerstören.





