Hypothekarbank Lenzburg macht 2025 leicht weniger Gewinn

Die Hypothekarbank Lenzburg hat 2025 wegen sinkender Zinsen etwas weniger eingenommen und auch der Gewinn ging leicht zurück. Im laufenden Jahr will sie die neue Gruppenstrategie mit den Töchtern Swiss Bankers und Finstar weiter schärfen.

Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung lag beim Stammhaus mit 21,8 Millionen Franken um 6,2 Prozent unter dem Vorjahr, wie die Aargauer Regionalbank am Freitag mitteilte. Mit den beiden Töchtern zusammen fiel der Geschäftserfolg hingegen um rund 30 Prozent auf 19,4 Millionen Franken.
Unter dem Strich verblieb der neu formierten «HBL-Gruppe» ein um 2,1 Prozent niedrigerer Jahresgewinn von 20,0 Millionen Franken, der fast ausschliesslich von der Hypothekarbank kam. Die Aktionäre sollen nun eine unveränderte Dividende von 120 Franken pro Aktie erhalten.
Im Zinsengeschäft ging der Nettoerfolg der Gruppe um 4,8 Prozent auf 77,7 Millionen Franken zurück. Hauptgrund waren die Leitzinssenkungen durch die Schweizerische Nationalbank, wie die Bank schreibt. Dazu sei eine gezielte Drosselung bei der Kreditvergabe gekommen.
Deutlich steigern konnte die Gruppe insgesamt aber den Kommissions- und Dienstleistungserfolg – und zwar um 81 Prozent auf 28,6 Millionen Franken. Das Stammhaus alleine verbesserte diese Position um 14,2 Prozent auf 18,0 Millionen Franken. Das Kundendepotvolumen stieg um rund 30 Prozent auf 3,8 Milliarden Franken.
Auch der übrige ordentliche Erfolg, wegen Gewinnen aus Finanzanlagen sowie dem Open-Banking- und Informatikgeschäft, stieg um 43 Prozent auf 17,3 Millionen Franken.
Allerdings stieg auch der Geschäftsaufwand der Gruppe, und zwar um ein Drittel auf 101,1 Millionen Franken. Dies sei «strategiekonform im Sinne von Investitionen für künftiges Wachstum» gewesen, hiess es. Im laufenden Jahr rücke aber die Kosteneffizienz in den Fokus.





