Fislisbach AG: Trinkwasser bleibt knapp – Baden muss weiter liefern

Die Trockenheit belastet die Wasserversorgung in Fislisbach AG weiter. Der Wochenverbrauch sank seit Ende Juli um 60,4 Prozent, Lieferungen bleiben nötig.

Die anhaltende Trockenheit beeinträchtigt die Trinkwasserversorgung weiterhin. Die alleinige Versorgung mit Trinkwasser aus dem gemeindeeigenen Grundwasserpumpwerk Moos mit der Grundwasseranreicherung aus dem Pumpwerk Rosenmatte, sowie von den Quellen Möösli kann nicht sichergestellt werden. Es sind Trinkwasserlieferung durch die Regionalwerke Baden AG notwendig.
Die Niederschläge der vergangenen Tage sorgen für eine erste Entlastung der Wasserversorgung. Zudem ist die intensive Bewässerungsperiode der Landwirtschaft mit dem Abschluss der Haupt-Erntezeit der Kulturen weitgehend beendet. Dies trägt zur Entlastung des gesamten Wasserversorgungssystems bei.
Eine nachhaltige Erholung der Quellen und des Grundwasserspiegels benötigt jedoch längere anhaltende Niederschläge. Ein bewusster und sparsamer Umgang mit Wasser bleibt deshalb weiterhin wichtig. Die Bevölkerung wird weiterhin aufgerufen, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen, damit sich der Grundwasserspiegel erholen kann.
Der höchste Wasserbezug wurde Ende Juli 2026 mit 18'035 m3 pro Woche verzeichnet. Bis Mitte Oktober 2026 ist der wöchentliche Wasserbezug auf 7'136 m3 deutlich gesunken, was einer Reduktion von 60,4 % entspricht.








