HSG Baden-Endingen verliert deutlich in St. Gallen

Die HSG Baden-Endingen verliert auswärts bei der SG Fides St. Gallen mit 41:34. Die Aargauer geraten früh in Rückstand und finden nie richtig in das Spiel.

Wie die HSG Baden-Endingen mitteilt, musste das Team in der Ostschweiz eine deutliche Auswärtsniederlage hinnehmen. Gegen die SG Fides St. Gallen unterlagen die Aargauer mit 41:34. Die Gäste fanden über die gesamte Spielzeit kaum Zugriff auf die Partie und liefen früh einem Rückstand hinterher, den sie nicht mehr aufholen konnten.
Baden-Endingen erzielte durch Bühler das 0:1, die einzige Führung der Aargauer in diesem Spiel. Danach entwickelte sich eine zerfahrene Anfangsphase mit zahlreichen Fehlwürfen und mehreren Paraden auf beiden Seiten. Nach sechs Minuten stand es erst 2:2.
In der Folge erhöhten die St. Galler jedoch das Tempo. Während Kreisläufer Juric im Angriff der Gäste immer wieder hart angegangen wurde, ohne dass dies geahndet wurde, nutzten die Gastgeber ihre Chancen konsequent. Bereits nach vierzehn Minuten führte Fides mit 8:3.
Trainer Milicic reagierte mit einer frühen Auszeit, doch der gewünschte Effekt blieb aus. Zwei technische Fehler der Gäste und zwei schnelle Tore der Ostschweizer später stand es bereits 10:4. Baden-Endingen war nach dem ersten Viertel der Partie deutlich im Hintertreffen.
Kurzes Aufbäumen vor der Pause
Beim Stand von 14:7 nahm Milicic seine zweite Auszeit. Diese zeigte zumindest kurzfristig Wirkung. Baden-Endingen verkürzte mit drei Treffern in Serie auf 14:10 und liess etwas Hoffnung auf eine Aufholjagd aufkommen.
Doch Fides reagierte umgehend und bestrafte die Fehler der Gäste weiterhin konsequent. Zur Halbzeit lagen die Aargauer wieder mit sechs Toren zurück. Beim Stand von 17:11 ging es in die Kabine. Die Gastgeber hatten sich den komfortablen Vorsprung mit einer soliden Leistung erarbeitet, ohne dabei an ihre Leistungsgrenze gehen zu müssen.
Keine Wende nach dem Seitenwechsel
Auch nach der Pause änderte sich das Bild nur wenig. Zwar eröffnete Giovanelli die zweite Halbzeit mit einem sehenswerten Treffer zum 17:12, doch nur wenige Sekunden später stellte Fides den alten Abstand wieder her. Ein Bild, das symptomatisch für diese Partie war.
Baden-Endingen fand weiterhin keinen Zugriff in der Defensive. Stopp-Fouls gelangen kaum, und der Rückstand blieb konstant bestehen. Trainer Milicic zeigte sich zunehmend unzufrieden mit einzelnen Entscheidungen der Schiedsrichter und erhielt vom Delegierten eine Zeitstrafe aufgebrummt, welche ein Spieler absitzen musste.
Mit zunehmender Spieldauer spielte der komfortable Vorsprung den Gastgebern in die Karten. Fides konzentrierte sich auf eine stabile Defensive, wartete geduldig auf Fehler der Gäste und nutzte diese konsequent für schnelle Gegenstösse über die Flügel. In der 44. Minute erhöhte der ehemalige österreichische Nationalspieler Weber auf 32:22 – der Vorsprung war damit erstmals zweistellig.
Resultatkosmetik in der Schlussphase
Fides verwaltete den Vorsprung in der Schlussphase souverän und liess nichts mehr anbrennen. Erst gegen Ende der Partie konnte Baden-Endingen den Rückstand noch etwas verkürzen. Zuber erzielte in den letzten Minuten drei Treffer und betrieb damit zumindest noch etwas Resultatkosmetik.
Am Ende stand jedoch eine deutliche 41:34-Niederlage für die Aargauer zu Buche. Baden-Endingen fand in St. Gallen nie ins Spiel, und auch die Impulse von der Bank hatten nicht die erhoffte Wirkung, um dem Spiel eine andere Richtung zu geben.
Für die HSG Baden-Endingen folgt nun eine zweiwöchige Spielpause. Diese Zeit muss das Team nutzen, um die Niederlage aufzuarbeiten und neue Energie zu sammeln. Danach steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm – bei den Yellow/Pfadi Espoirs.






