Stadt entwickelt Leitbild für Aufeld-Aegerten

Die Stadt Brugg hat mit Partnern ein Leitbild für Aufeld-Aegerten erarbeitet. Die Planung soll die Gebietsentwicklung und kantonale Vorhaben abstimmen.

Wie die Stadt Brugg mitteilt, hat die Stadt zusammen mit lokalen Organisationen und dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) des Kanton Aargaus ein Leitbild für die Gebietsentwicklung Aufeld-Aegerten (GAA) erarbeitet. Ziel ist eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des Gebiets sowie die Abstimmung mit den kantonalen Vorhaben, insbesondere der Zentrumsentlastung (ZEL).
Es setzt den Rahmen für diese Entwicklung, ohne bereits alle Fragestellungen abschliessend zu klären. Es wird in Form eines Grobkonzeptplans dargestellt, in welchem Teilgebiete, strukturierende Achsen und wichtige öffentliche Räume definiert und charakterisiert sind. Zudem zeigt es eine grobe Nutzungs- und Bebauungsstruktur auf.
Vom 20. April bis 10. Mai 2026 war die Öffentlichkeit eingeladen, im Rahmen einer Online-Umfrage ihre Einschätzung zum Leitbild «Aufeld-Aegerten 2040+» abzugeben. Die Ergebnisse liegen vor und sind auf www.aufeld-aegerten.ch veröffentlicht.
Breit aufgestellte Partizipation
Am 28. Oktober 2026 werden im Rahmen der zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung verschiedene untersuchte Varianten der Zentrumsentlastung präsentiert und diskutiert. Die Anmeldung erfolgt über die Webseite von Aufeld-Aegerten.
An der ersten Veranstaltung vom Mai 2024 und der anschliessenden aufsuchenden Partizipation konnten die Teilnehmenden den Planenden ihre Bedürfnisse und Sichtweise mitgeben, welche nun sowohl ins Leitbild als auch in die Variantenuntersuchung eingeflossen sind. Die Ergebnisse der zweiten Öffentlichkeitsveranstaltungen werden ebenfalls in die weiteren Planungsschritte einfliessen.
Eine weitere aufsuchende Partizipation findet am 26. August und 9. September 2026 nachmittags/abends im Gebiet statt (nur bei schönem Wetter; ansonsten am 16. und 17. September). Die Öffentlichkeitsveranstaltungen, die aufsuchende Partizipation und Jugendforen sind Teil des Partizipationsprozesses, welcher die Planung der Gebietsentwicklung Aufeld-Aegerten, der Zentrumsentlastung und künftig auch das Gesamtverkehrskonzept (GVK) Raum Brugg Windisch unterstützen.
Zudem begleitet eine konstante Gruppe von rund 40 Personen aus der Öffentlichkeit und von betroffenen Organisationen die gesamte Planung. Stadt und Kanton haben über 30 Organisationen eingeladen, in dieser Begleitgruppe mitzuwirken, darunter politische Parteien, Vereine, das Militär sowie Organisationen aus Wirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz, Verkehr und Landwirtschaft.






