Fütterungsverbot: Hinweistafeln schützen lokale Tierwelt

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Fricktal,

Ob im Stadtpark oder auf dem Inseli: Die Stadt Rheinfelden macht mit neuen Schildern auf das kantonale Fütterungsverbot für Wildtiere und Geissen aufmerksam.

Das Rheinufer in Rheinfelden.
Das Rheinufer in Rheinfelden. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Rheinfelden mitteilt, weist sie mit neuen Hinweistafeln beim Weiher im Stadtpark, auf dem Inseli und beim Geissengehege auf das kantonale Fütterungsverbot von Wildtieren hin.

Parks, Grünanlagen und naturnahe Räume laden dazu ein, die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt zu beobachten und zu geniessen. In diesem Zusammenhang erinnert die Stadt Rheinfelden daran, dass das Füttern von Wildtieren im Kanton Aargau offiziell verboten ist (mit Ausnahme von Singvögeln in kleinen Mengen im Winter).

Das Füttern von Wasservögeln wie zum Beispiel Enten und Schwänen hilft den Wildtieren nicht, im Gegenteil: Falsche oder ungeeignete Nahrung kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Zudem begünstigt ein Überangebot an Futter eine erhöhte Tierdichte, wodurch sich Krankheiten schneller ausbreiten können.

Neue Hinweistafeln weisen auf das Fütterungsverbot hin

Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, hat die Stadt auf dem Inseli sowie im Stadtpark entsprechende Hinweistafeln aufgestellt, welche auf das Fütterungsverbot hinweisen.

Ergänzend wurden auch bei den städtischen Tiergehegen Tafeln angebracht. Diese weisen darauf hin, dass die Tiere durch Fachpersonen optimal betreut und versorgt werden und zusätzliche Fütterung für sie schädlich ist.

Die Stadt Rheinfelden bittet die Bevölkerung, das gesetzliche Verbot der Wildtierfütterung zu beachten und durch verantwortungsvolles Verhalten zum Schutz der lokalen Tierwelt beizutragen. Die Stadt dankt allen herzlich für ihre Rücksichtnahme.

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