Aarau

    Trinkwasser bleibt stabil – Sparen ist weiter gefragt

    Gemeinde Schlossrued
    Gemeinde Schlossrued

    Suhrental,

    Trotz des trockenen Sommers ist die Trinkwasserversorgung in Schlossrued AG stabil. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung weiterhin um einen sorgsamen Umgang.

    Schlossrued AG
    Landwirtschaft in der Gemeinde Schlossrued (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

    Ende Juni 2026 hat der Gemeinderat die Schlossrueder Bevölkerung wegen der anhaltenden Trockenheit zum Wasser sparen aufgerufen. Entsprechend wurde ein Flyer in alle Haushaltungen verschickt mit Vorgaben, um die Grundwasserreserven zu schonen. Trotz des weiterhin extrem heissen und trockenen Klimas in den Monaten Juli, August und September mit nur minimalen Niederschlägen ist die Versorgung mit Trinkwasser in Schlossrued aktuell stabil.

    Das Grundwasserpumpwerk im Dorfteil Kirchrued fördert täglich die benötigte Wassermenge von ca. 150 m3, welche ins Reservoir Hohliebi hochgepumpt wird. Der Grundwasserstand in Kirchrued ist seit dem Jahr 2022 um ca. 1.30 m gesunken, momentan bleibt er aber stabil, was sehr erfreulich ist. Die Situation muss aber täglich durch die Organe der Wasserversorgung im Auge behalten werden und die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sorgsam mit dem Wasser umzugehen.Die im Flyer aus dem Juni kommunizierten Massnahmen und Empfehlungen behalten nach wie vor ihre volle Gültigkeit.

    Gegen Ende September 2026 konnte die schon lange eingeplante und durch den Souverän im Vorfeld genehmigte Sanierung/Regenerierung des Grundwasserpumpwerkes in Kirchrued mit Erfolg abgeschlossen werden. Während der Sanierungsarbeiten war man auf Trinkwasser der benachbarten Wasserversorgung Schöftland bzw. der Regionalen Wasserversorgung oberes Suhrental (REWA) angewiesen, welches über das Stufenpumpwerk Vögelimatt ins Netz von Schlossrued eingespeist werden kann. Auch in Zukunft wird man bei Notsituationen und für die Überbrückung bei Engpässen nicht ohne Trinkwasser aus der Nachbargemeinde auskommen können und der Gemeinderat ist sehr dankbar für diese Möglichkeit.

    Der Rat verfolgt die Absicht, das Grundwasser in Kirchrued zusätzlich mit mehr Quellewasser anzureichern, um die Versorgungssicherheit längerfristig gewährleisten zu können. Entsprechend sollen Verhandlungen über die Nutzung von privatem Wasser bei den in Frage kommenden Eigentümerschaften baldmöglichst aufgenommen werden. Aktuell nutzt die Gemeinde bereits heute Quellwasser der Reformierten Kirchgemeinde Rued und von einer Privatperson für diesen Zweck.

    Kommentare

    User #6140 (nicht angemeldet)

    Rechtspopulisten haben es nicht so mit sparen.

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