Schlussspurt beim Bau für altersgerechtes Wohnen

Noch vor Weihnachten 2026 sollen die altersgerechten Wohnungen der Ortsbürgergemeinde Rupperswil bezogen werden können. Die Bauarbeiten verlaufen planmässig.

Wie die Gemeinde Rupperswil informiert, entsteht auf dem Grundstück an der Ecke Heuweg und alter Schulweg das Mehrfamilienhaus für altersgerechtes Wohnen der Ortsbürgergemeinde Rupperswil. Vor dem Schlussspurt wurde die Aufrichte gefeiert.
Nur positive Worte und fröhliche Blicke am Aufrichtefest zum Neubau des Mehrfamilienhauses der Ortsbürger in Rupperswil. Eingeladen waren die Behörden, Nachbarn, Baukommission, die Mieter und Nutzer der Liegenschaft, das Architektenteam und vor allem Handwerker, die bislang – so die einhellig verkündete Botschaft der Redner – hervorragende Arbeit geleistet haben.
Schon im Grusswort von Ruedi Hediger, Präsident der Baukommission, kam es mit leuchtenden Augen zu einem ersten Rückblick. «2019 wurde die Projektidee lanciert, es folgten die Auftragsvergabe an das die Setz Architektur AG, Rupperswil, der politische Genehmigungsprozess mit Umweg, die Bauplanung und schliesslich im April 2025 der Spatenstich», resümierte Hediger.
Richtfest markiert wichtigen Meilenstein
Heute ist das Haus gedeckt, was traditionsgemäss gefeiert wird. Sechs von sieben Wohnungen sind vermietet und nach dem Innenausbau sollten diese noch vor Weihnachten bezugsbereit sein. «Der Zeitplan stimmt und die Qualität der Arbeiten auf allen Ebenen hat mich beeindruckt», so Hediger.
Gemeindeammann Daniel Marti richtete den Dank an das Führungsteam der Immobiliengruppe der Ortsbürgerkommission, auch für die stets konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Verwaltung.
«Das Haus wird ein Erlebnisort für die Bewohnerinnen und Bewohner », führte er aus. Da sei viel Bewegung drin. Die Anbindung zum Dorf, die Nachbarschaft mit dem Kindergarten und dem Dorfmuseum sowie die Nähe zum Alters- und Pflegeheim Länzerthus, wo Leistungen für das altersgerechte Leben bezogen werden können. «Ein beispielhaftes Projekt für das Wohnen im Alter», so Martis Fazit.
Lokale Ressourcen sinnvoll genutzt
David Zimmerli vom Setz-Architekten-Team zählte auf, welche zeitgemässe Infrastruktur das Haus bietet. Das Untergeschoss beinhaltet eine Tiefgarage, die künftig auch für ein Nachbargrundstück erschlossen werden kann, sowie eine neue Trafostation der Technischen Betriebe Rupperswil.
Mit einer Pelletheizung soll weiterhin auch das benachbarte Kindergartengebäude beheizt werden können und auf dem Dach wird eine integrierte Photovoltaikanlage mehr Strom als für das Haus nötig produzieren, womit auch die Versorgung weiterer Anlagen möglich wäre.
Zimmerli würdigte die Arbeit aller und unterstrich, dass, wo möglich, örtliche Handwerker berücksichtigt wurden. «Damit wurde das Interesse an der Qualität des Baus gestärkt – der Arbeitseinsatz war bislang vorbildlich».
Mit dem Holz aus dem eigenen Wald der Rupperswiler Ortsbürger wird aktuell die Fassade bestückt und der Kies für den Beton stammt aus der lokalen Kiesgrube Oberbann. Auch ein Stück Dorfgefühl, das dieses Projekt prägt.





