Ekel-Alarm in Aargauer Pizzeria – Strafe für Wirt

Mehrmals beanstandete der Verbraucherschutz eine Pizzeria aus dem Bezirk Aarau. Die Mängel reichen von Schmutz bis zu Keimen. Für den Betreiber wird es teuer.

Das Wichtigste in Kürze
- Bei mehreren Kontrollen fiel eine Aargauer Pizzeria krachend durch.
- Verbessert hat sich die Situation jedoch nie so richtig.
- Deshalb muss der Geschäftsführer nun blechen.
Gleich drei Mal kontrollierte das Aargauer Amt für Verbraucherschutz im vergangenen Jahr eine Pizzeria aus dem Bezirk Aarau. Jedes Mal wurden erhebliche Mängel festgestellt.
Wie die «Aargauer Zeitung» schreibt, kam es im Juni zum ersten Besuch der Kontrolleure. Bei offen verkauften Backwaren hätten damals die Herkunftsangaben gefehlt.

Viel schlimmer jedoch: Mehrere Speisen, darunter ein vorgekochtes Risotto, wiesen eine zu hohe Belastung an Keimen auf. Ebenso war es in dem Etablissement nicht besonders sauber.
Starke Verschmutzung gab es in Kühl- und Tiefkühlräumen. In dem Bericht der Zeitung ist sogar die Rede von Zigarettenstummeln auf dem Boden des Lagerraums. Auch fehlende Insektenschutzgitter wurden festgestellt.
Jetzt muss der Geschäftsführer zahlen
Trotz weiterer Kontrollen im August und November besserte sich die Lage eigentlich nicht. So stellte sich etwa auch heraus, dass die Handwaschgelegenheit zu wünschen übrig liess.
Der Geschäftsführer der Lokalität wurde jeweils über die Missstände schriftlich unterrichtet, passiert ist daraufhin wohl kaum etwas.
Dafür wird er nun zur Kasse gebeten. Gemäss «AZ» ist nun eine Busse von 3000 Franken fällig. Mehrfache Übertretung des Lebensmittelgesetzes wird ihm in einem mittlerweile rechtskräftigen Strafbefehl vorgeworfen. Dazu kommen 700 Franken Gebühren.




