Solothurner Literaturpreis für deutsche Autorin Monika Rinck

Lyrik, literarische Prosa und Essays hat Monika Rinck bis anhin veröffentlicht. Dafür erhält sie den Solothurner Literaturpreis 2026. Ziel der Auszeichnung ist auch, die Autorin einer breiteren Leserschaft bekannt zu machen.

Als eine der «innovativsten und kompromisslosesten Stimmen der deutschsprachigen Literatur» bezeichnete die Jury des Solothurner Literaturpreises die deutsche Autorin Monika Rinck in einer Mitteilung von Montag. Sie schreibe «hochvirtuos und fordert ihre Leserschaft», heisst es weiter.
Inhaltlich stelle sich Rinck «den drängenden Themen der heutigen Gesellschaft», so beispielsweise der Klimakrise, der Verkehrspolitik, der Ungleichheit oder der Künstlichen Intelligenz. Ihre Texte seien ein «Spiel der Klänge und Rhythmen».
Die dreiköpfige Jury verweist darauf, dass Rinck in der Welt der Lyrik längst bekannt und auch ausgezeichnet sei – und hofft nun, dass die Auszeichnung mit dem Solothurner Literaturpreis Rinck auch bei einem breiteren Publikum bekannt macht. Ihr jüngster Lyrikband war «Höllenfahrt & Entenstaat. Gedichte» (2024).
Die 1969 geborene Monika Rinck lebt in Berlin und Köln. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Daneben arbeitet sie als Übersetzerin, Herausgeberin und Vermittlerin. Sie hat auch schon Liedtexte geschrieben, etwa für den Liedermacher Bruno Franceschini.
Zu ihren Auszeichnungen gehören der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2022) oder der Kleist-Preis (2015).
Der Solothurner Literaturpreis ist ein Werkpreis und mit 15'000 Franken dotiert. 2026 wird er am 17. Mai im Rahmen der Solothurner Literaturtage verliehen.



