Vorsicht, Betrug! Circus Monti warnt vor Besen-Masche

Belinda Schwenter
Belinda Schwenter

Wohlen,

Der Circus Monti warnt vor einer neuen Besen-Masche. Betrüger würden an der Haustür überteuerte Besen verkaufen.

Monti
Der Circus-Monti warnt vor einer Betrugs-Masche, - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Circus Monti warnt vor Trickbetrügerinnen und Trickbetrügern.
  • Hausierer würden Besen verkaufen, dessen Erlös den Tieren des Circus zugute komme.
  • Der Circus hält fest: «Der Circus Monti steht in keinerlei Verbindung mit dieser Aktion.»

Der Circus Monti bereitet sich derzeit für die nächste Tournee vor. Ab dem 7. August bis Ende November 2026 reisen die Artisten dann durch die Deutschschweiz.

Doch nun warnt der Aargauer Circus vor Trickbetrügern. In einem Post auf Instagram schreibt er: «KEIN Besenverkauf an der Haustür! »

Beim Circus seien vermehrt Meldungen über Personen eingegangen, denen an der Haustür Besen zu überhöhten Preisen angeboten wurden. «Dabei wurde behauptet, der Erlös komme ‹den Tieren des Circus Monti› zugute.»

Der Circus stellt jedoch klar: «Der Circus Monti steht in keinerlei Verbindung mit dieser Aktion.» Zudem würden im Circus seit über 15 Jahren keine Tiere mehr auftreten.

Keine Meldung bei der Polizei eingegangen

Zu einem polizeilichen Verfahren kam es bisher nicht, wie die Kantonspolizei Aargau auf Anfrage von Nau.ch mitteilt. Seit Mitte Februar sei keine Meldung eingegangen. «Diese Hausierer scheinen somit bei uns kein Thema zu sein», so die Kapo.

Trickbetrüger sind jedoch schweizweit immer wieder ein Problem. Erst vor wenigen Tagen warnte die Luzerner Polizei vor einer neuen Welle von Telefonbetrug. In den vergangenen Tagen seien bei der Polizei vermehrt Meldungen über Telefonbetrüger eingegangen.

Bist du schon einmal von Trickbetrügern getäuscht worden?

Dabei hätten sich Täter am Telefon als Bank-Mitarbeitende oder als Polizisten ausgegeben, um an Geld oder sensible Bankdaten zu gelangen.

Und auch die Urner Polizei warnte erst kürzlich vor einer neuen Betrugsmasche. Angeblich im Namen des Kommandanten der Kantonspolizei Uri wurden potenzielle Opfer über WhatsApp kontaktiert.

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