Bern und Solothurn einigen sich über Logistikstandort Emmepark

Der Bundesrat hat den Logistikstandort Emmepark Landshut genehmigt. Zuvor hatten die Kantone Bern und Solothurn eine Vereinbarung getroffen. Sechzig Prozent der Fahrten sollen künftig über bernisches und vierzig Prozent über solothurnisches Gebiet erfolgen.

Das hat die Landesregierung am Mittwoch mitgeteilt. In der Berner Gemeinde Utzenstorf planen Digitec/Galaxus und die Post grosse Lager für den Warenumschlag. Dies führt künftig zu zahlreichen Lastwagenfahrten.
Da die Zufahrt via Utzenstorf, aber auch via Gerlafingen im Kanton Solothurn möglich ist, sind zwei Kantone betroffen. In der gemeinsamen Vereinbarung steht nebst der Aufteilung der Lastwagenfahrten zudem, dass nach Möglichkeit auch die Bahn Warentransporte übernehmen soll, wie der Bundesrat weiter schrieb.
Darüber hinaus streicht der Kanton Bern das südliche Areal des Logistikstandorts Emmepark aus seinem Richtplan. Er verzichtet somit in diesem Arealteil auf «Vorhaben mit erheblichen Auswirkungen auf Raum und Umwelt».
Die Vereinbarung zwischen den beiden Kantonen fliesst in den Richtplan des Kantons Bern ein.
Gemäss dem Bundesrat ist es das erste Mal, dass zwischen zwei Kantonen ein Bereinigungsverfahren durchgeführt wurde, so wie es das Raumplanungsgesetz vorsieht.




