Aarau

Nach KSAB-Aus: Schulen werden per August 2026 getrennt

Stadt Aarau
Stadt Aarau

Aarau,

Ab 1. August 2026 gehen die Stadt Aarau und Buchs schulisch getrennte Wege. Der Kanton Aargau hat den entsprechenden Aufbau eigenständiger Schulen bewilligt.

Die Altstadt von Aarau.
Die Altstadt von Aarau. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Stadt Aarau informiert, hat gestern Mittwoch, 1. Juli 2026, der Regierungsrat des Kantons Aargau der Stadt Aarau und der Gemeinde Buchs den Aufbau getrennter Schulen ab dem 1. August 2026 erlaubt. Darüber wurden heute Morgen die Stadt Aarau, die Gemeinde Buchs, die KSAB sowie die Öffentlichkeit informiert.

Der Kreisschulrat, der Schulvorstand sowie die vom Kanton eingesetzte Taskforce werden mittels einer teilweisen Sistierung der Satzungen per 1. August 2026 aufgelöst. Die ordentliche Auflösung des Gemeindeverbands Kreisschule Aarau-Buchs soll per 31. Juli 2027 erfolgen und erfordert je eine Entscheidung der Einwohnerräte Aarau und Buchs.

Eine gemeinsame Kommission, bestehend aus je einer Vertretung des Stadtrats Aarau, des Gemeinderats Buchs sowie einer Vertretung des Kantons, wird den Auflösungsprozess begleiten und überwachen.

Schulstandorte bleiben unverändert

Der Aarauer Stadtrat und der Gemeinderat Buchs nehmen den Beschluss des Regierungsrats zur Kenntnis. Die beiden Exekutiven sind sich der damit einhergehenden Verantwortung für die Zukunft der jeweiligen Schulen bewusst und werden diese mit grösster Sorgfalt wahrnehmen.

In den vergangenen Tagen wurden bereits Vorbereitungen hinsichtlich einer allfälligen Neuorganisation getroffen. Zahlreiche Grundsatzentscheidungen konnten bereits gefällt werden:

Jede Gemeinde übernimmt die Führung und das Personal der Schulstandorte auf dem eigenen Gemeindegebiet. Schülerinnen und Schüler können die Schule am vorgesehenen Standort weiter besuchen – unabhängig davon, ob sich dieser am eigenen Wohnort befindet.

Übergangsregelung für zentrale Bildungsangebote

Die Stadt Aarau führt die Musikschule, die Tagesschule und die Schulsozialarbeit bis auf Weiteres für beide Gemeinden. Sie übernimmt zudem das Personal der Geschäftsstelle der KSAB und führt die Horte.

Zur Klärung der möglichen künftigen Zusammenarbeit bei der Musikschule und der Schulsozialarbeit sowie des möglichen Oberstufen-Schüleraustauschs wird je eine Arbeitsgruppe eingesetzt.

Die Stadt Aarau setzt die Zusammenarbeit mit den heutigen Vertragsgemeinden auf der Oberstufe weiter. Vertiefte betriebliche, organisatorische und finanzielle Fragen werden in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam geklärt. Ebenso werden die politischen Entscheidungsprozesse in den beiden Gemeinden vorbereitet.

Weitere Informationen zur Zukunft der Schule und insbesondere zu deren Führung in der Stadt Aarau sowie der Gemeinde Buchs erfolgen voraussichtlich kommende Woche.

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