Robin Rutishauser krönt sich zum Aargauer Junioren-Meister

An den Junioren-Meisterschaften sichern sich die Favoriten die meisten Titel. In der Königskategorie U18 gewinnt Robin Rutishauser ein hart umkämpftes Final.

Wie der Tennisverband Aargau mitteilt, wurden in Birrhard an den Aargauischen Junioren Meisterschaften neun Titel vergeben. Dabei blieben die grossen Überraschungen aus, konnten sich doch in allen Kategorien Nachwuchstalente den Titel sichern, die zu den besten zwei der Setzliste gehörten.
In der U18-Kategorie der Junioren kam es zum erwarteten Endspiel zwischen den beiden klar bestklassierten Akteuren des Turniers: Robin Rutishauser (R1, TC Bremgarten) und Filip Tasic (R2, TC CIS Wase).
Die zwei hatten sich äusserst souverän durchs Tableau gespielt und lieferten sich dann im Final ein hart umkämpftes Duell über die volle Distanz. In der Endabrechnung konnte Favorit Rutishauser den Sieg auf seine Seite ziehen, setzte er sich doch mit 6:4, 3:6, 10:5 durch.
Tran gewinnt Krimi
Bei den Juniorinnen fand keine U18-Kategorie statt – zu wenige Spielerinnen hatten sich angemeldet – und so waren die U16-Juniorinnen die ältesten dieses Turniers. Carla Lycia Passardi (R3, TC Spreitenbach) wurde dabei ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann ihre beiden Spiele ohne Satzverlust. Im Final setzte sie sich gegen ihre Clubkollegin Sydney Streun (R4, TC Spreitenbach) mit 6:3, 6:1 sicher durch.
Die U16-Kategorie der Junioren war diejenige, die am härtesten umkämpft war. Im Final duellierten sich Nils Hauck (R3, TC Wettingen), der sich als einziger ungesetzter Spieler des gesamten Turniers fürs Endspiel qualifizieren konnte, und Silas Trans (R3, TC Zofingen).
Die beiden lieferten sich einen richtigen Abnützungskampf, wobei Tran am Ende die besseren Nerven hatte. Er siegte hauchdünn mit 7:6, 6:7, 14:12.
Markovic und Mägerle souverän
In der Altersklasse U14 kämpften bei den Junioren 22 Talente um den Titel – so viele wie in keiner anderen Kategorie. Hier kam es im Endspiel zum Duell der beiden bestklassierten Akteure. Milas Markovic (R3, TC Bad Schinznach) mass sich mit Dario Dumitrescu (R4, TC Brugg), der aufgrund seines Alters noch in der U12-Kategorie hätte auflaufen können.
Markovic siegte in diesem Finalspiel nach einem klaren ersten Satz letztlich mit 6:0, 6:4. Bei den Juniorinnen war in dieser Altersklasse ebenfalls die Nummer eins der Setzliste die stärkste Spielerin des Turniers. Melanie Mägerle (R3, TC Muri) dominierte die Konkurrenz fast schon nach Belieben.
Sie gab in ihren drei Matches nur gerade vier Games ab. Das finale Duell im Kampf um den Turniersieg entschied sie mit 6:0, 6:1 gegen Jule Passardi (R4, TC Spreitenbach), die Nummer drei des Turniers, für sich.
Safaei dominiert klar
In der Altersklasse U12 kam es im Finalspiel ebenfalls zum Duell der Nummer eins und drei der Setzliste, wobei sich auch hier der Favorit durchsetzen konnte. Darius Safaei (R5, TC Rheinfelden) gab auf seinem Weg zum Titel in vier Matches nur acht Games ab und sicherte sich so verdientermassen den Sieg. Im Endspiel schlug er David Nicolas Bianu (R5, TC Kraftwerk Laufenburg) mit 6:2, 6:1.
Bei den Juniorinnen in dieser Altersklasse kam es zum einzigen Titelgewinn einer Spielerin, die nicht als Nummer eins der Setzliste geführt wurde. Lotta Passardi (R4, TC Spreitenbach) duellierte sich im Final mit der top gesetzten Gioia Mazza (R4, TC Mellingen) und siegte in diesem Match mit 6:2, 6:4.
Bei den Jüngsten – den U10-Nachwuchstalenten – zeigten die beiden top Gesetzten, dass sie diese Position zu Recht innehatten. Diana Eichenberger (R7, TC Mellingen) gewann ihr Finalspiel gegen ihre Clubkollegin Noemi Calabrese (R8, TC Mellingen) mit 6:1, 6:0.
Mit fast dem identischen Resultat setzte sich im Finalspiel der Junioren Rafael Schweizer (R6, TC Frick) durch. Er siegte in seinem Match mit 6:0, 6:2 gegen Nils Eichenberger (R7, TC Muri).





