Baden AG: Drei Buchen beim Schulhaus Tannegg müssen gefällt werden

Nach der Trockenheit und dem Hagelsturm vom 28. August 2026 prüft die Stadt Baden AG alle städtischen Bäume. Drei Buchen im Gebiet Tannegg werden gefällt.

Die anhaltende Trockenheit und der zerstörerische Sturm vom vergangenen Freitag haben zahlreiche Bäume zusätzlich geschwächt und beschädigt. Die Stadt Baden überprüft deshalb sämtliche städtischen Bäume und fällt jene, bei denen die Sicherheit für die Bevölkerung nicht mehr gewährleistet werden kann.
Der Werkhof der Stadt Baden überprüft derzeit gemeinsam mit der Stadtgärtnerei die Bäume im gesamten Stadtgebiet – von Rütihof bis Turgi. Die Sicherheit der Bevölkerung im öffentlichen Raum hat dabei höchste Priorität. Die entsprechenden Bäume werden auf abbrechende Äste und ihre Standhaftigkeit kontrolliert.
Umfassende Kontrollen nach Trockenheit und Sturm
Grund dafür sind die langanhaltende Trockenheit des diesjährigen Hitzesommers sowie der Hagelsturm vom Freitag, 28. August 2026.
Für die Beurteilung über die Zustände der Bäume, zählt die Stadtgärtnerei zusätzlich auf die Expertise der Firma Tillia Baumpflege.
Ziel der Kontrollen ist es, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und den Baumbestand langfristig zu erhalten.
Fällung von Buchen beim Schulhaus Tannegg unumgänglich
Bereits fest steht, dass drei Buchen im Gebiet Tannegg gefällt werden müssen. Die vorwiegend älteren Bäume wurden durch die langanhaltende Trockenheit und den Sturm vom vergangenen Freitag stark geschädigt. Aus Sicherheitsgründen ist eine Fällung notwendig.
«Jeder Baum wird einzeln geprüft. Fällungen erfolgen nur dort, wo die Sicherheit für die Bevölkerung nicht mehr gewährleistet werden kann», erläutert Stadtgärtner Dario Schoch. Die Stadt Baden bedauert die notwendigen Fällungen. Viele der betroffenen Bäume prägen das Stadtbild seit Jahrzehnten.
Dennoch hat die Sicherheit der Bevölkerung oberste Priorität.
Besonders betroffen sind ältere Bäume. Unter normalen Bedingungen können Stadtbäume 75 bis 100 Jahre alt werden. Die zunehmende Erderwärmung sowie zusätzliche Belastungen des Wurzelraums durch neue Infrastrukturen oder wie Fernwärme- und Fernkälteleitungen setzen den Bäumen zunehmend zu und verkürzen ihre Lebensdauer deutlich.
Ersatzpflanzungen bis im Frühling 2027
Die Stadtgärtnerei ersetzt alle gefällten Bäume. Die Neupflanzungen erfolgen bis spätestens im Frühling 2027. Dabei werden Baumarten gewählt, die mit Trockenheit und Hitze besser zurechtkommen.
«Mit den Neupflanzungen sorgen wir dafür, dass die Stadt auch in Zukunft über einen gesunden Baumbestand verfügt, der einen grossen Beitrag an unser Stadtklima liefert», bestätigt der Leiter des Werkhofs, Matthias Messerli.







