HSG Baden-Endingen lässt Birsfelden keine Chance

Die HSG Baden-Endingen zeigt gegen Birsfelden eine starke Reaktion, siegt mit 42:32 und begeistert mit starker Abwehr, Teamgeist und zehnToren von Giovanelli.

Wie die HSG Baden-Endingen mitteilt, stand das Team nach zwei schmerzhaften Niederlagen gegen Fortitudo Gossau und Chênois Genève unter Zugzwang. Eine dritte Pleite in Folge sollte im Heimspiel gegen den TV Birsfelden mit aller Entschlossenheit verhindert werden – und die Spieler lieferten die passende Antwort.
Mit einer stabilen und aggressiv interpretierten 6:0-Verteidigung stellte sich Baden-Endingen den Baselstädtern entgegen. Von Beginn weg trat das Heimteam geschlossen auf, zeigte viel Biss und überzeugte als Kollektiv.
In den ersten zwanzig Minuten entwickelte sich vor zahlreich erschienenem Publikum in der Badener Aue ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Führung mehrmals wechselte. In der Schlussphase der ersten Halbzeit übernahm dann aber Baden-Endingen das Kommando, setzte sich erstmals leicht ab und erspielte sich bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung.
Was in den vergangenen Spielen oft gefehlt hatte, war diesmal deutlich zu sehen: Konsequenz und Überzeugung in der Defensive. Ballgewinne wurden lautstark gefeiert, Gegenspieler konsequent gedoppelt und der Rückzug funktionierte zuverlässig. Die 6:0-Deckung agierte keineswegs statisch, sondern sehr aktiv – immer wieder trat ein Spieler aus dem Verbund heraus und störte den gegnerischen Angriff frühzeitig. Jeder konnte sich auf seinen Nebenmann verlassen.
Offensivrausch bringt Baden-Endingen die Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel kam Baden-Endingen besser aus der Kabine als die Gäste. Der Vorsprung wuchs stetig, mit jedem Treffer nahm das Selbstvertrauen zu, die Spielfreude war spürbar.
Tore wurden gemeinsam bejubelt, Fehler geschlossen ausgebügelt. Zwar verkürzte Birsfeldens Spielertrainer und Topskorer Slaninka in der 36. Minute noch einmal auf 21:18, doch die Reaktion des Heimteams folgte prompt: Mit fünf Toren in Serie zogen die Aargauer innert vier Minuten auf 26:18 davon und sorgten damit für eine frühe Vorentscheidung.
In der Folge spielte sich Baden-Endingen in einen regelrechten Rausch. Die Aktionen wirkten locker, die Fehlerquote blieb tief, fast alle Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein.
Besonders hervor stach Marco Giovanelli, der mit zehn Treffern aus elf Versuchen überzeugte und zum Best Player gewählt wurde. Einziger Wermutstropfen: Der Linkshänder übertrat sich kurz vor Schluss den Fuss und wird in den kommenden Tagen pausieren müssen.
Sieg als Signal vor Auswärtsspiel in Wädenswil/Horgen
Mit dem klaren 42:32-Erfolg belohnte sich die HSG Baden-Endingen für eine starke Teamleistung und zeigte eindrücklich, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Nach dem Schlusspfiff wurde der verdiente Sieg gemeinsam mit den Fans gefeiert.
Der eingeschlagene Weg stimmt und das Team hat die richtigen Entscheidungen getroffen. Nun gilt es, sich an diesem Sieg aufzubauen und mit dem gleichen Mut und Spielfreude die kommenden Aufgaben in Angriff zu nehmen. Bereits am Samstag, 14. Februar 2026, steht auswärts das nächste Spiel gegen die SG Wädenswil/Horgen auf dem Programm.





