41 Millionen für Ausbau der Kreisschule Rohrdorferberg

Gemeinde Oberrohrdorf
Gemeinde Oberrohrdorf

Brugg,

Niederrohrdorf, Oberrohrdorf, Remetschwil und Bellikon entscheiden über einen Baukredit für neue Schulgebäude und eine Doppelturnhalle in Niederrohrdorf.

Oberrohrdorf. (Symbolbild) - oberrohrdorf.ch

Wie die Gemeinde Oberrohrdorf mitteilt, steht für die räumliche Erweiterung der Kreisschule Rohrdorferberg in Niederrohrdorf ein entscheidender Moment bevor: die Bewilligung des Baukredits durch die vier Kreisschulgemeinden. Das aus einem Wettbewerb siegreich hervorgegangene Projekt «Torfmoos» besteht aus zwei neuen Schulgebäuden in Holzbauweise mit klassischen Unterrichtszimmern und Spezialräumen.

Sie ersetzen die heutigen Container sowie diverse fremd angemietete Räumlichkeiten und sind durch einen Pausenplatz voneinander getrennt. Die geplante unterirdische Doppelturnhalle steht auch Vereinen offen und kann unabhängig vom Schulbetrieb über eine Rampe von der Rüslerstrasse her erreicht werden.

Die budgetierten Erstellungskosten betragen 41,1 Millionen Franken. Dank des gewählten Verfahrens eines sogenannten Gesamtleistungswettbewerbs ist der entsprechende Baukredit verbindlich und kann nicht überschritten werden.

Die Kosten verteilen sich provisorisch anhand der Einwohnerzahlen auf die vier Gemeinden wie folgt: Bellikon übernimmt 5,145 Millionen Franken, Niederrohrdorf 15,351 Millionen Franken, Oberrohrdorf 13,789 Millionen Franken und Remetschwil 6,815 Millionen Franken. Massgebend werden die Einwohnerzahlen per Ende 2026 sein. Die Betriebskosten werden im Gegensatz zu den Baukosten nach den Schülerzahlen auf die einzelnen Gemeinden aufgeteilt

Zwei Schulräume mehr als heute

Die Schülerzahlen sind die entscheidende Grösse für die Berechnung des benötigten Schulraums. Der Flächenplanung hat die Baukommission höchste Priorität eingeräumt. «Zu gross» zu bauen, würde unnötige Mehrkosten verursachen.

«Zu klein» zu bauen, würde die Kreisschule vor dasselbe Problem stellen, das sie schon bald nach Inbetriebnahme des bestehenden Schulhauses 2015 hatte: zu wenig Platz. Unter Einbezug des Büros Kohli + Partner Kommunalplan AG, den verantwortlichen Bauverwaltungen der vier Gemeinden sowie der Schulleitung wurde deshalb eine Schülerzahlenprognose ermittelt, die verschiedene Faktoren wie Bevölkerungsstruktur, Zu-/Wegzüge, Bautätigkeit und Landreserven berücksichtigt.

Heute sind alle Räume der Kreisschule vollständig belegt und ausgelastet. Dazu zählen nicht nur das Schulhaus Hüslerberg und die beiden Containeranlagen auf dem Pausenplatz, sondern auch angemietete Zimmer in den Primarschulen Niederrohrdorf und Oberrohrdorf. Sämtliche Zimmer müssen in den neuen Schulgebäuden Platz finden.

Kurzfristig wird die Schülerzahl zwar sinken (im laufenden Schuljahr 2025/26 sind es 403 Schülerinnen und Schüler). Allerdings ist ab 2030 gemäss Prognose wieder mit steigenden Schülerzahlen zu rechnen. Die Baukommission hat deshalb beschlossen, zwei zusätzliche Schulzimmer zu planen, um den mittel- bis langfristig steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden.

Baustart 2028 realistisch

Sofern die vier Gemeindeversammlungen den Baukredit bewilligen, kann nach den Sommerferien mit der Projektierung für das Baugesuch begonnen und dieses noch im laufenden Jahr eingegeben werden.

Angestrebt wird der Baustart im Frühling 2028, womit die neuen Schulbauten im Schuljahr 2030/31 mit Leben gefüllt werden könnten.

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