100 Tage im Amt: Gemeinderat zieht positive Bilanz

Nach 100 Tagen zeigt sich der neue Gemeinderat in Muri gut eingespielt. Zusammenarbeit, Projekte und erste Ziele verlaufen planmässig und mit hoher Motivation.

Drei neue Gesichter, zwei erfahrene Gemeinderäte und eine Zusammenarbeit, die von Anfang an funktioniert hat, schreibt die Gemeinde Muri AG. Nach rund 100 Tagen zieht der Gemeinderat Muri eine erste Bilanz. Das Fazit fällt erfreulich aus.
Seit Anfang Jahr arbeitet der Gemeinderat in neuer Zusammensetzung. Der Übergang verlief reibungslos und das Gremium war vom ersten Tag an voll handlungsfähig. «Wechsel ohne Stillstand, das war unser Anspruch und er hat sich in der Praxis bestätigt», sagt Gemeindepräsident Hans-Peter Budmiger.
Die neuen Mitglieder haben sich dank ihrer Fachkenntnisse rasch eingearbeitet und laufende Projekte nahtlos weitergeführt. Sie haben schnell Verantwortung übernommen, bringen sich aktiv ein und arbeiten gemeinsam an tragfähigen Lösungen.
Klare Ressortverantwortlichkeiten sowie eine stabile Verwaltung haben den Einstieg zusätzlich erleichtert. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass die Legislatur noch am Anfang steht und das Gremium mit der Zeit weiter zusammenwächst.
Respekt, Offenheit und echte Diskussion
Im Gemeinderat herrscht ein gutes Klima. Unterschiedliche Meinungen kommen auf den Tisch und werden als Stärke begriffen, nicht als Hindernis. «Wir bringen alle verschiedene Perspektiven mit, aber wir ziehen am gleichen Strick», so Hans-Peter Budmiger.
«Das spürt man in jeder Sitzung.» Die Zusammenarbeit im Gemeinderat ist von Offenheit sowie gegenseitigem Respekt geprägt. Ein gemeinsames Verständnis dafür, was gut ist für Muri, wächst von Woche zu Woche. Der Leitsatz «Zäme für Muri» ist dabei mehr als ein Slogan: Er wird im politischen Alltag konkret gelebt.
Von der Baustelle bis zum Schwimmbad
Neben dem Einarbeiten läuft der Verwaltungsbetrieb auf Hochtouren. Der Gemeinderat befasst sich derzeit mit einer breiten Palette an strategischen und operativen Themen, darunter die Baustelle Zürichstrasse mit Begleitmassnahmen, der Gestaltungsplan Bahnhof, das Projekt Badi und das ICT-Konzept der Schule.
Parallel dazu läuft die Erarbeitung der Legislaturziele. Ein Prozess, dem der Gemeinderat bewusst Zeit und Sorgfalt widmet. «Es geht darum, ein klares, gemeinsam getragenes Zukunftsbild für Muri zu entwickeln», erklärt Hans-Peter Budmiger.
Vor den Sommerferien soll die Planung abgeschlossen sein, danach wird die Bevölkerung über die gesetzten Schwerpunkte informiert.
Mitten im Dorf und nicht nur im Sitzungszimmer
Politik passiert nicht nur hinter verschlossenen Türen. Ob an der Fasnacht, bei Veranstaltungen oder an der Waldputzete: Der Gemeinderat ist im Dorf präsent und sucht den direkten Austausch mit der Bevölkerung.
«Wer weiss, was die Menschen bewegt, entscheidet besser», bringt es Hans-Peter Budmiger auf den Punkt. Diese Nähe ist kein Beiwerk, sondern ein wichtiger Teil der politischen Arbeit. Nach 100 Tagen steht fest: Der Gemeinderat Muri ist gut gestartet.
Die Zusammenarbeit stimmt, die Themen sind gesetzt und die Motivation ist hoch. «Zäme für Muri» ist mehr als ein Versprechen. Es ist die Haltung, mit der dieses Gremium täglich arbeitet.





