Lenzburg

Fahrwangen AG: Chlorothalonil im Trinkwasser sinkt weiter

Gemeinde Fahrwangen
Gemeinde Fahrwangen

Oberes Freiamt,

Das Trinkwasser in Fahrwangen AG enthält noch 0,20 Mikrogramm Chlorothalonil pro Liter – letzten Frühling waren es 0,28. Der Zielwert rückt näher.

chlorthalonil
Ein Glas wird mit Trinkwasser aufgefüllt. - dpa

Das Fahrwanger Trinkwasser wird seit Langem regelmässig auf verschiedene Fremdstoffe untersucht, worüber die Bevölkerung jeweils informiert wird.

In den vergangenen Jahren haben wir im Wasser zu hohe Werte an Nitrat und auch des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil gemessen. Um die Werte weiter zu reduzieren, wurden Messungen in unseren Quellen durchgeführt, damit wir mit Mischen die Qualität weiter verbessern können. Die Messwerte liegen nun vor:

Für die Grundwasserfassung Breite und das Quellpumpwerk Hohliebi liegen die Nitratwerte beim Orientierungswert und deutlich unter dem gesetzlichen Höchstwert.

Beim Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil sind die Werte weiterhin gesunken und nähern sich dem Grenzwert. Im 2020 lagen die Werte bei 2,5 µg/l, letztes Jahr waren es 0,33 µg/l und heute 0,23 µg/l bei der schlechteren Quelle.

Beim Mischwasser (das in die Haushalte fliesst) aus den Quellen, Grundwasser und zugekauftem Wasser liegt der Wert mit 0,20 µg/l (letzten Frühling 0,28 µg/l) noch tiefer und nahe beim zu erreichenden Zielwert.

Für relevante Abbauprodukte in Trinkwasser gilt ein Höchstwert von 0,1 µg/l. Dieser Höchstwert für Pflanzenschutzmittel und deren Abbauprodukte in Trinkwasser ist vorsorglich festgelegt. Beim Konsum von Trinkwasser mit Höchstwertüberschreitungen besteht keine unmittelbare Gesundheitsgefahr.

Im Sinne der Vorsorge sollen die rechtlichen Bestimmungen aber dazu beitragen, die Belastung der Bevölkerung mit unerwünschten chemischen Stoffen so tief wie möglich zu halten. Während der Umsetzung der erforderlichen Massnahmen zur langfristig wirkenden Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Anforderungen ist das Wasser weiterhin als Trinkwasser bestens geeignet. Auch für die Verwendung als Trinkwasser in Lebensmittelproduktionsbetrieben bestehen weiterhin keine Einschränkungen.

Der Gemeinderat unternimmt weiterhin alles Nötige, damit die Rückstände reduziert werden können.

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