Renovierte Aufbahrungshalle erstrahlt in neuem Glanz

Die Sanierung der Aufbahrungshalle in Muri ist abgeschlossen. Muri, Geltwil und Buttwil sichern damit langfristig Funktionalität und Werterhalt der Einrichtung.

Die Aufbahrungshalle auf dem Friedhof Muri wurde im Jahr 2025 umfassend saniert, informiert die Gemeinde Muri AG. Die Arbeiten konnten planmässig Ende Januar 2026 abgeschlossen werden. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit der Gemeinden Muri, Geltwil und Buttwil realisiert.
Auslöser für die Sanierung waren Schäden an der Gebäudehülle infolge eindringenden Wassers. Zur nachhaltigen Sicherung der Bausubstanz wurden die Fassade, das Dach sowie die Fenster erneuert. Mit den ausgeführten Arbeiten ist die Funktionalität der Anlage langfristig gewährleistet und der Werterhalt sichergestellt.
Architektonische Qualität mit überregionaler Ausstrahlung
Die Aufbahrungshalle wurde zwischen 2005 und 2007 erstellt. Entworfen wurde sie vom Architekturbüro Hegi Koch Kolb und Partner unter der Leitung von Architekt Kurt Kolb.
Das Gebäude basiert auf dem Wettbewerbsprojekt «Körper und Seele» und überzeugt durch eine klare architektonische Haltung, welche den Übergang zwischen Abschied, Erinnerung und öffentlichem Raum sensibel thematisiert.
Die Qualität der Anlage fand auch überregionale Anerkennung, unter anderem durch die Aufnahme in den «Architekturführer Schweiz».
Gemeinsames Projekt dreier Gemeinden
Im Rahmen der Sanierung wurde besonderer Wert darauf gelegt, den architektonischen Ausdruck und die gestalterische Qualität des Gebäudes zu bewahren. Das Projekt wurde von den Gemeinden Muri, Geltwil und Buttwil gemeinsam getragen und umgesetzt.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit unterstreicht die Bedeutung der Aufbahrungshalle als regionale Infrastruktur.





