Fusions-Check: Mehrheit der Kriterien zeigt Fortschritt

Die Ergebnisse des Fusions-Checks bestätigen, dass die Entwicklung der Gemeinde Menziken nach der Fusion mit Burg überwiegend positiv verläuft.

Der Fusions-Check des Zentrums für Verwaltungsmanagement der Fachhochschule Graubünden ist ein mehrdimensionales Messinstrument zur Erfolgsmessung von Gemeindefusionen, schreibt die Gemeinde Menziken.
Er basiert auf 47 Indikatoren und berücksichtigt damit die heterogene und föderalistisch geprägte Gemeindelandschaft der Schweiz. Mittlerweile ist er bei 73 Fusionsgemeinden in sechs Kantonen im Einsatz.
Die Gemeinde Menziken zählte per 31. Dezember 2022 insgesamt 6'779 Einwohnerinnen und Einwohner. Per 1. Januar 2023 fusionierte sie mit der Gemeinde Burg. Der Fusions-Check wurde für diese Fusion erstmals für das Jahr 2021 durchgeführt (Zeitpunkt vor der Fusion). Im Jahr 2025 erfolgte die zweite Erhebung im Rahmen des Fusions-Checks (Analysejahr 2024).
Positive Entwicklung mit wenigen Negativtrends
Insgesamt kann die Entwicklung der Gemeinde Menziken gemäss den Ergebnissen der zweiten Erhebung positiv betrachtet werden. Sieben Kriterien verzeichnen eine Verbesserung im Vergleich zu vor der Fusion.
Die positiven Werte im wirtschaftlichen Bereich entsprechen den Erwartungen. Besondere Beachtung verdient die negative Tendenz bei «Politischem Engagement» und «Bürgernähe».
Der Bevölkerungsfragebogen erreichte eine Rücklaufquote von ca. 3,8 % (266 Antworten). Die Werte entwickeln sich mit Ausnahme des «Interesses an der Gemeindepolitik» leicht negativ.
Vergleich zeigt Stärken und Schwächen
Im Vergleich zum schweizerischen Fusions-Check-Benchmark liegen die Werte bei fünf Kriterien höher. Die grösste negative Abweichung betrifft die Indikatoren «Politisches Engagement», «Politisches Vertrauen» und «Soziale Integration».
Der gesamte Auswertungsbericht des Zentrums für Verwaltungsmanagement der Fachhochschule Graubünden ist auf der Webseite der Gemeinde Menziken abrufbar und kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden.






