Starker Auftritt: Iva Ivanovic triumphiert in Reinach

Beim «Final for the best» in Reinach holt sich die 18-jährige Iva Ivanovic souverän den Titel. Bei den Männern verteidigt Noah Lopez erfolgreich seinen Titel.

Wie das Tenniscenter Reinach berichtet, überzeugt am «Final for the best»-Finalturnier der AKB-Preisgeldturnierserie die erst 18-jährige Iva Ivanovic aus Döttingen und holt sich überlegen den Sieg. Bei den Männern verteidigt Noah Lopez seinen Titel aus dem Vorjahr.
Mit ihrem Sieg beim letzten Qualifikationsturnier Anfang März hat Iva Ivanovic bereits gezeigt, dass sie sich in Reinach wohl fühlt und ihre Form stimmt. Das hat die aktuelle Nummer 49 der Schweiz am vergangenen Wochenende eindrücklich bestätigt.
Sie startete als Nummer zwei der Setzliste ins Finalturnier. Bei ihrem ersten Auftritt gegen Nadya Zuyev (R1) bekundete sie noch etwas Mühe, war in den entscheidenden Phasen jedoch die bessere Spielerin. Mit 7:6, 6:4 gewann sie diese Partie.
Ivanovic dreht auf und dominiert den Final
In der Folge kam Ivanovic richtig in Fahrt. Im Halbfinal setzte sie sich im Aargauer Duell gegen Lea Markovic (N4, 65, TC Zofingen) mit 6:2, 6:2 klar durch. Und auch im Finalspiel gegen die top gesetzte Isabella Kellenberger (N3, 44) war die Offensivspezialistin aus Döttingen die klar bessere Spielerin.
Sie dominierte das Spielgeschehen sicher, war die solidere Spielerin und vor allem die bessere Aufschlägerin. 6:1, 6:3 lautete das klare Verdikt am Ende zu Gunsten von Ivanovic. «Ich bin mega zufrieden mit meinem Turnier. Ich habe sehr gut gespielt, auch wenn die Matches nicht einfach waren», freute sich Ivanovic nach dem Spiel.
«Es war ein sehr cooles Turnier. Mit Ballkids Schiedsrichter vor so vielen Zuschauern zu spielen, war eine neue Erfahrung für mich, die mega schön war. Alles war sehr professionell organisiert», so Ivanovic, die erstmals am «Final for the best» Finalturnier teilnehmen durfte.
Lopez weiter ungeschlagen in Reinach
Einer, der das Finalturnier und die Atmosphäre in der Tennishalle Reinach bestens kennt, ist Noah Lopez (N2, 20). Der letztjährige Sieger bewies auch diesmal, dass er weiss, wie man in Reinach gewinnt. Bei seiner fünften Turnierteilnahme feierte er seinen fünften Sieg.
Diesmal war es allerdings ein hartes Stück Arbeit. Bereits in seiner ersten Runde gegen den aufstrebenden Lostorfer Mateo Fluri (N4, 87) musste er über die volle Distanz gehen und setzte sich erst im Champions Tie Break durch.
Dieses Szenario wiederholte sich im Halbfinal gegen den Lenzburger Janis Simmen (N3, 42), der zuvor das Aargauer Duell gegen Oliver Mrose (N4, 103) gewonnen hatte. In der Neuauflage des letztjährigen Finals geriet Lopez mit Satz und Break ins Hintertreffen, kämpfte sich aber zurück und gewann letztlich mit 1:6, 7:6, 10:4.
Lopez zeigt seine Klasse im Final
Im Finalspiel wartete dann etwas überraschend Nicolas Ulrich (N3, 61), der sich im Halbfinal gegen den Oftringer Jonas Schär (N3, 33) in zwei Sätzen durchsetzen konnte. Im Final war für Ulrich dann aber nichts mehr zu holen.
Lopez spielte seine Erfahrung und seine Vorteile als Linkshänder konsequent aus, während Ulrich zwar immer wieder tolle Gewinnschläge zeigte, aber die Konstanz etwas vermissen liess. Mit 6:1, 6:3 gewann Lopez das Finalspiel und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.
Erfolgreiches Turnier mit positiver Bilanz
Sebastian Keller, der in diesem Jahr erstmals die Organisation der AKB Preisgeldturnierserie übernommen hatte, zeigte sich zufrieden mit dem Finalturnier. «Es war ein super Event. Am Finaltag hatten wir viele Zuschauerinnen und Zuschauer, Moderator Bernie Schär führte gewohnt humorvoll und professionell durch den Anlass und auch das Interview mit unseren Vorgängern Monika Simmen und Freddy Blatter, die den Standort in Reinach aufgebaut haben, wurde von den Gästen sehr geschätzt», so Keller.
Er ist Teil des Teams der neuen Tennisschule Prime Challengers Academy, die das Tenniscenter Reinach übernommen hat und auch die Tennisschule führt. «Wir wollen vor allem im Juniorenbereich hier in der Region etwas aufbauen und jedem Spieler und jeder Spielerin helfen, das Beste aus sich herauszuholen», sagt Keller.





