26:32 gegen TVB Stuttgart: HSC zeigt Biss im Testspiel

Suhr,
Der neu formierte HSC Suhr Aarau hält gegen den Bundesliga-Club TVB Stuttgart lange mit. Erst in der Schlussphase setzt sich der Favorit mit 26:32 durch.

Es war der grosse Auftakt in die neue Saison mit dem Testspiel-Highlight gegen den TVB Stuttgart, berichtet der HSC Suhr Aarau. Die Heimkehr von Ex-Coach Misha Kaufmann und der erste Auftritt des neu aufgestellten HSC Suhr Aarau.
Einer der neuen, Timothy Reichmuth, stand beim Einlauf auch gleich zuvorderst. Er ist der neue Kapitän des Teams und wird von Marijan Maric als Co-Kapitän unterstützt. Beim Gast aus Deutschland war mit Samuel Röthlisberger auch ein Schweizer Nationalspieler im Kader.
Die Mannschaft aus der Bundesliga trat im Schachen mit zehn Feldspielern auf, was sogar dazu führte, dass jeweils ein Linkshänder den linken Flügel beackert. Genau so einer, Kaspar Lien nämlich, war es der den Skore eröffnete.
Völkle glänzt mit sieben Treffern
Die Schwaben spielten schnell und führten früh mit 1:3. Doch der HSC liess sich nie wirklich abschütteln, immer wieder gelang der Ausgleich. Mutig war der Auftritt. Insbesondere von einem der jüngsten: Robin Völkle erzielte im ganzen Spiel sieben Tore und wurde völlig verdient zum besten Spieler in seinen Reihen gewählt.
Doch auch andere Neuzugänge wussten zu Überzeugen. Alessio Lioi führte das Spiel, Manoy Ugiagbe markierte den ein oder anderen Treffer und David Hrachovec versenkte die HSC-Siebenmeter eiskalt. Zwischen den Pfosten standen der altbekannte Jannis Scheidiger und der junge Lino Schneider. Da viele der Stuttgarter Abschlüsse aus nächster Nähe erfolgten, war es für beide eine schwierige Partie.
Doch der HSC blieb bissig, liess sich vom grossen Gegner nicht beirren und spielte lange mit. Erst nach rund achtundvierzig Minuten vermochte Stuttgart erstmals wegzuziehen.
HSC überzeugt trotz Niederlage
Nach zwei technischen Fehlern und einem Fehlwurf zogen sie von einem Unentschieden auf vier Tore Vorsprung davon. Der HSC, angeführt von Robin Völkle, versuchte noch dagegenzuhalten, am Ende setzte sich der Gast allerdings mit 26:32 durch.
Es war ein Auftritt, der dem Publikum Mut machen kann für die nächste Spielzeit. Man konnte eine Mannschaft beobachten, die kämpft, füreinander geht und sich von Rückschlägen erholen kann.
Erstmals richtig ernst wird es in rund zehn Tagen, wenn am Mittwoch, 26. August, um 19.15 Uhr die Meisterschaft gegen die Kadetten Schaffhausen beginnt.





