HSC Suhr Aarau verliert gegen GC Amicitia

Suhr,
Der HSC Suhr Aarau verliert zuhause gegen GC Amicitia Zürich mit 23:27. Nach einer 9:4-Führung bleibt der HSC nach der Pause lange achteinhalb Minuten ohne Tor.

Wie der HSC Suhr Aarau berichtet, haben die Stadtzürcher seit dem Sieg im Playoff-Viertelfinal der Saison 2024/25 alle Duelle mit dem HSC für sich entschieden. In der vergangenen Saison fielen alle drei Niederlagen deutlich aus. Auch in dieser Saison hält die Niederlagenserie an, wenn auch mit einem weniger deutlichen Resultat als zuletzt: Der HSC Suhr Aarau verliert in der siebten Meisterschaftsrunde in der Schachenhalle mit 23:27.
Dabei sah es in der Startphase vielversprechend aus: Nach einem ausgeglichenen Auftakt erhöhte die Mannschaft von Petr Hrachovec die Schlagzahl. Angeführt von einem starken Jannis Scheidiger und Alessio Lioi, der offensiv für die Musik sorgte, zog das Heimteam auf 9:4 davon.
Das Publikum in der stimmungsvollen Schachenhalle machte sich auf einen erfreulichen Handballabend gefasst. Doch es kam anders: Im Angriffsspiel schlichen sich immer wieder unnötige technische Fehler ein.
So kam GC Amicitia noch vor dem Seitenwechsel zurück. In den letzten Sekunden verpasste der HSC den Ausgleich und musste wegen eines ungenügenden Rückzugs sogar noch einen Gegentreffer hinnehmen. Der 12:14-Rückstand war ärgerlich, aber noch nicht kritisch.
HSC gerät nach Wiederanpfiff entscheidend ins Hintertreffen
Nach Wiederanpfiff folgte jedoch eine Phase zum Vergessen: Über achteinhalb Minuten dauerte es, bis die Hausherren ihren ersten Treffer in der zweiten Halbzeit verbuchen konnten. In dieser Zeit zogen die Zürcher auf 12:19 davon. Der junge Lino Schneider im Tor parierte zwar spektakulär, stand aber allein auf verlorenem Posten.
Nach dem Spiel wurde er als Best Player des HSC Suhr Aarau ausgezeichnet. Auf der anderen Seite war es Torhüter Tim Müller, der dem HSC den Zahn zog. Nach rund 45 Minuten wuchs der Rückstand auf acht Tore an. Weil sich der HSC und seine Torhüter aber nicht aufgaben und nochmals alles in die Waagschale warfen, konnte eine Kanterniederlage abgewendet werden.
Letztlich unterliefen der Mannschaft von Hrachovec 17 technische Fehler – vier mehr als den Gästen. Genau vier Tore fehlten am Ende auch, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. In der Tabelle liegt der HSC Suhr Aarau neu auf Platz acht. Das wirkt auf den ersten Blick dramatisch. Dabei fehlt aktuell nur ein Punkt auf Platz drei.
Hinter Kriens-Luzern und den Kadetten Schaffhausen liegt die Liga erwartungsgemäss eng beisammen. Einer der unmittelbaren Konkurrenten ist der BSV Bern. Die Bundesstädter sind am kommenden Samstag der nächste Gegner des HSC. Anpfiff in der Mobiliar Arena ist um 18 Uhr.
Gelungene Erstausgabe der «Dritti Halbziit»
Das Spiel gegen GC Amicitia Zürich bildete zugleich den Auftakt zum neuen Format «Dritti Halbziit». Bei «Ghacktem mit Hörnli» bot sich nach dem Schlusspfiff die Gelegenheit, über das Spiel zu diskutieren und den Handballabend gemeinsam ausklingen zu lassen.




