Projektstart für Freizeit- und Tourismuskonzept der Region

Die Region Olten–Aarburg–Oftringen–Zofingen lanciert ein zukunftsweisendes Freizeit- und Tourismuskonzept. Gemeinsame Potenziale sollen gezielt genutzt werden.

Wie die Stadt Olten mitteilt, lancieren Aarburg, Olten, Oftringen und Zofingen mit den Kantonen Aargau und Solothurn gemeinsam ein zukunftsweisendes Projekt: die Entwicklung eines regional abgestimmten Freizeit- und Tourismuskonzepts.
Das langfristige Ziel ist, die Region als attraktiven Lebens- und Freizeitraum zu stärken und gemeinsame Potenziale gezielt zu nutzen.
Offizieller Projektstart erfolgte am 31. März
Der offizielle Projektstart mit der Kern- und Begleitgruppe erfolgte mit einem Kick-off-Meeting am 31. März 2026, an dem rund 20 projektbegleitende Experten aus Politik, Verwaltung, Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Mobilität in der Aarburger Rathaushalle partizipierten.
Chancen, Potenziale, Risiken, Erfahrungswerte sowie mögliche Finanzierungsmodelle wurden und werden diskutiert sowie eine gemeinsame Entwicklungsrichtung definiert.
Regionale Vision über Kantonsgrenzen hinweg
Die Initiative geht auf den Impuls aus Aarburg und das lancierte Projekt Umnutzung Festung Aarburg des Kanton Aargaus Anfang Jahr 2025 zurück:
«Nachdem das geplante Nachnutzungsprojekt rund um die Festung Aarburg nicht weiterverfolgt werden kann, soll die regionale Entwicklung im Freizeit- und Tourismusbereich dennoch weiter vorangetrieben werden», unterstreicht Stadtpräsident Hans-Ulrich Schär.
Ziel sei es zudem, für künftige Projekte – auch grössere Vorhaben – vorausschauend zu planen, um diese allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt in das Gesamtkonzept einbetten zu können.
Fokus auf Lebensqualität und regionale Identität
Im Zentrum des Projekts steht die Frage, wie die Region als Lebensraum weiter an Qualität und Attraktivität gewinnen kann. Freizeitangebote sollen stärker auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet und gleichzeitig für Gäste zugänglich gemacht werden.
Damit soll das Gesamtprojekt einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarmachung der starken regionalen Identität sowie zur nachhaltigen Entwicklung leisten.
So durch eine bessere Vernetzung bestehender Angebote, die Förderung regionaler Wertschöpfung, die Entwicklung innovativer, nachhaltiger Freizeitformate sowie einegezielte Positionierung der Region im Standortwettbewerb.
Unterstützung durch zwei Kantone und externe Projektleitung
Das Vorhaben wird durch die Departemente Volkswirtschaft und Inneres der Kantone Aargau und Solothurn beratend und finanziell als NRP-Projekt (Neue Regionalpolitik) unterstützt, was die überregionale Bedeutung und das grosse Entwicklungspotenzial unterstreicht.
Das im Tourismusbereich etablierte Unternehmen Mounteco GmbH leitet das Projekt in der konzeptionellen Phase.
Nächste Schritte
In den kommenden Monaten werden die bestehenden Angebote analysiert, Bedürfnisse erhoben und konkrete Handlungsfelder definiert. Darauf aufbauend entsteht eine Umsetzungsplanung mit klaren Massnahmen und Prioritäten bis voraussichtlich Ende März 2027.
Die Stadt Aarburg zeigt sich überzeugt, dass das Projekt einen nachhaltigen Mehrwert für die gesamte Region schaffen wird – sowohl für die Bevölkerung als auch für die wirtschaftliche Entwicklung.






