FC Aarau: Kostet dieser Skandal-Elfmeter am Ende den Aufstieg?

Nach zwei Elfmetern in der Schlussphase unterliegt der FC Aarau zuhause mit 1:3 gegen Etoile-Carouge. Der erste – und entscheidende – Strafstoss gibt zu reden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Ein skandalöser Elfmeter könnte den FC Aarau am Ende vielleicht den Aufstieg kosten.
- Schiedsrichter Alessandro Dudic gibt beim 1:3 gegen Carouge einen «Phantom-Elfer».
- Jetzt liegt der FCA wieder drei Punkte hinter dem FC Vaduz zurück.
Über diesen Elfmeter wird sicherlich noch eine Weile diskutiert werden: Ein diskussionslos skandalöser Fehlentscheid bricht dem FC Aarau am Dienstagabend zuhause gegen Etoile-Carouge das Genick.
Beim Stand von 1:1 zeigt Schiedsrichter Alessandro Dudic in Minute 89 im Aarauer Sechzehner auf den Punkt. David Acquah hatte zuvor mit einer Riesen-Grätsche Carouges Itaitinga in extremis noch gestoppt.

Und die Wiederholung zeigt: Das Tackling des Ghanaers ist völlig regelkonform. Weil es in der Challenge League aber keinen VAR gibt, bleibt der Phantom-Elfmeter bestehen. Und den verwandelt Itaitinga zum entscheidenden 2:1 für die Gäste.
FC Aarau fällt wieder hinter Vaduz zurück
Dass der FC Aarau in der Nachspielzeit noch ein zweites Elfmeter-Tor kassiert, fällt da schon fast nicht mehr ins Gewicht. Nach einem Konter greift FCA-Keeper Hübel gegen Itaitinga zum Foul. Der verwandelt unerwartet lässig aus dem Stand zum 3:1-Endstand.
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Der letztlich entscheidende Skandal-Elfer zum 2:1 ist für Aarau im Aufstiegskampf aber besonders bitter: Tabellenführer Vaduz gewinnt am Dienstagabend zuhause souverän mit 3:0 gegen Schlusslicht Bellinzona. Die Liechtensteiner liegen nun wieder drei Punkte voraus.












