Aargau unterstützt Nothilfe in frontnahen Gebieten der Ukraine

Der Aargauer Regierungsrat unterstützt mit 40'000 Franken die Nothilfe zugunsten vulnerabler Personen in frontnahen Regionen in der Ukraine. Das Geld stammt aus dem Swisslos-Fonds und geht an die Nichtregierungsorganisation Libereco – Partnership for Human Rights.

Die humanitäre Lage in der Ukraine habe sich als Folge jüngsten Frontverschiebungen und der zunehmenden Intensität der russischen Angriffe weiter verschärft, teilte die Staatskanzlei Aargau am Freitag mit. Die Menschen im Land seien auf Hilfe angewiesen. Besonders gefährdert seien vulnerable Gruppen wie ältere Personen, Menschen mit Behinderung und Familien.
Die Nichtregierungsorganisation Libereco engagiert sich seit dem Jahr 2014 im Osten der Ukraine und fokussiert sich auf die Bereitstellung lebenswichtiger Güter des täglichen Bedarfs.
Im Rahmen des Nothilfeprojekts soll die Zivilbevölkerung in den betroffenen Gebieten vor Angriffen und möglicher Besatzung geschützt werden, wie die Staatskanzlei weiter schreibt. Mit den 40'000 Franken werde Libereco die Hilfe vor Ort verstärken. Der Fokus des Projekts liegt auf der Evakuierung, Unterbringung und humanitären Versorgung vulnerabler Personen.
Mit seinem Beitrag führt der Kanton Aargau laut eigenen Angaben seine langjährige Tradition fort, Menschen in Not mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds zu unterstützen.




