Die meisten Personen ziehen aus dem Kanton Zürich in den Aargau

Zwischen 2022 und 2024 sind im Schnitt jährlich 29'815 Personen in den Aargau gezogen. Dies zeigt eine Auswertung von Statistik Aargau. Innerhalb der Schweiz kommen die meisten Zuziehenden aus dem Kanton Zürich, mit durchschnittlich 2850 Zuzügen pro Jahr.

Die meisten Zuwandernden aus dem Ausland kamen aus Deutschland (1900 Zuzüge pro Jahr), schreibt Statistik Aargau in einem am Dienstag publizierten Newsletter. Im selben Zeitraum hätten den Kanton durchschnittlich 20'150 Personen wieder verlassen.
Fast 80 Prozent der umziehenden Bevölkerung sei erwerbstätig, heisst es im Newsletter. Etwa zwei Drittel der Umziehenden sei zwischen 25 und 44 Jahre alt. Der Anteil der Über-65-Jährigen sei circa 6 Prozent.
Im Vergleich dazu sei die länger ansässige Wohnbevölkerung älter, heisst es im Newsletter weiter: Mit knapp 23 Prozent seien Personen im Rentenalter stärker vertreten. 31 Prozent seien im Alter von 25 bis 44 Jahren – nur etwa halb so viele wie bei der umziehenden Bevölkerung.
62 Prozent der ständigen Bevölkerung sei erwerbstätig. Der Anteil der Nichterwerbspersonen sei mit 35 Prozent grösser als bei der umziehenden Bevölkerung, wo er 17 Prozent ausmache. In diese Kategorie gehörten Menschen im Ruhestand, nicht erwerbstätige Hausfrauen und Hausmänner, Personen in Aus- oder Weiterbildung ohne Einkommen sowie wegen Invalidität nicht erwerbsfähige Personen.
Während fast 30 Prozent der Zu- und Wegziehenden über einen Universitäts- oder Hochschulabschluss verfügten, seien es bei der länger ansässigen Wohnbevölkerung rund 16 Prozent.
Die Auswertung von Statistik Aargau zeigt anhand von Hochrechnungen aus der Stichprobe der Strukturerhebung des Bundesamts für Statistik die Bevölkerungsstruktur der zu- und wegwandernden Personen im Vergleich zur länger ansässigen Wohnbevölkerung im Kanton Aargau.




