Wetter: Frühaufsteher müssen sich jetzt warm anziehen

Nur 7,1 Grad waren es am Dienstagmorgen in Welschenrohr SO. So kalt war es seit sechs Wochen nicht mehr. Heute Mittwoch gibt es noch ein kühleres Erwachen.

Das Wichtigste in Kürze
- In Welschenrohr SO wurden am Dienstag nur 7,1 Grad gemessen – das war ein 6-Wochen-Tief.
- SRF Meteo erwartet am Mittwochmorgen teils noch tiefere Temperaturen.
- Tagsüber wird es sonnig und warm, bis Freitag steigen die Werte auf bis zu 30 Grad.
Wer am Dienstagmorgen ohne Jacke aus dem Haus ist, dürfte es bereut haben. In Welschenrohr im Kanton Solothurn zeigte das Thermometer gerade einmal 7,1 Grad. Es ist ein Wert, den man eher im Herbst als im Hochsommer erwartet.
«So kalt war es das letzte Mal vor sechs Wochen», fasst Sandra Boner auf dem Instagram-Account von «SRF Meteo» zusammen. Und laut der Wetterfee erwarten uns heute teilweise noch tiefere Temperaturen. «Also Frühaufsteher müssen sich warm anziehen.»
Wer sich also morgens früh aus dem Bett quält, sollte die dicke Jacke schon mal bereitlegen. Schuld daran ist laut «SRF Meteo» ein Hoch über dem Atlantik. An dessen Rand befindet sich die Schweiz dieser Tage.
Bis zu 6 Grad in höheren Juratälern
Trockene Luft und eine Bisenströmung sorgen in den kommenden Nächten also für angenehm frische Verhältnisse. Am Bodensee, Genfersee, im Jura und rund um Basel kühlt es in der klaren Nacht auf bis 9 Grad ab. In den höheren Juratälern lokal sogar auf 6 Grad.
Auch in den Voralpen, Alpen und im Wallis wird es mit 12 bis 9 Grad frisch. In den alpinen Hochtälern sind Tiefstwerte um 6 Grad drin. Im Tessin und Engadin klart es ebenfalls auf: Während es im Tessin auf 14 Grad abkühlt, sind es im Unterengadin 7 Grad. Im Oberengadin gar nur 1 Grad.
Wetter dreht weiter auf Sommer
Doch die Kälte ist nur die halbe Wahrheit beim Wetter. Kaum steht die Sonne höher, dreht das Wetter komplett auf Sommer. Am Mittwoch scheint auf der Alpennordseite meist die Sonne, erst am Nachmittag ziehen ein paar dünne Schleierwolken auf.
Die Höchstwerte klettern auf 25 bis 28 Grad, im Wallis sogar bis 29 Grad. Auch im Tessin wird es mit bis zu 29 Grad sommerlich warm. Im Engadin sind 18 bis 23 Grad drin.

Und es bleibt dabei: Donnerstag und Freitag zeigen sich laut der jüngsten Prognose ziemlich bis meist sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 28 Grad – am Genfersee und im Wallis bis 30 Grad.
Erst zum Wochenende hin nimmt die Gewitterneigung wieder zu. Der Samstag beginnt zwar sonnig, am Nachmittag drohen aus Südwesten aber bereits erste Regengüsse und Gewitter.




