Neun Armeeangehörige bei Unfall in Hauenstein SO verletzt

Laurin Zaugg
Laurin Zaugg, Nico Leuthold, Belinda Schwenter

Olten,

In Hauenstein SO hat sich ein schwerer Unfall mit einem gepanzerten Militärfahrzeug ereignet. Dabei wurden sieben Personen mittelschwer verletzt, zwei leicht.

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Patrick Burkhalter von der Militärjustiz gibt Auskunft über den Unfall in Hauenstein SO. - Nau.ch/Nico Leuthold

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Donnerstagmorgen kam es in Hauenstein im Kanton Solothurn zu einem schweren Unfall.
  • Involviert war ein gepanzerter Truppentransporter (GMTF) der Schweizer Armee.
  • Sieben Personen wurden dabei mittelschwer verletzt, zwei leicht.

In der solothurnischen Gemeinde Hauenstein-Ifenthal hat sich am Donnerstagmorgen ein schwerer Unfall ereignet. Ein gepanzertes Militärfahrzeug war darin verwickelt, wie die Schweizer Armee gegenüber Nau.ch bestätigt.

Im Rahmen einer militärischen Übung sei kurz vor 11 Uhr es auf der Strasse zwischen Challhöchi und Ifenthal zum Unfall gekommen.

Ein Geschütztes Mannschaftstransportfahrzeug (GMTF) des Infanterie Bataillons 20 sei aus noch unbekannten Gründen von der Strasse abgekommen und zur Seite gekippt.

Dabei wurden sieben Armeeangehörige mittelschwer und zwei weitere Armeeangehörige leicht verletzt, wie die Schweizer Armee in einer Mitteilung schreibt. Die Verletzten seien zur medizinischen Betreuung und Kontrolle in verschiedene Spitäler gebracht worden.

Aufnahmen eines Nau.ch-Reporters zeigen die Unfallstelle mit dem umgekippten Militärfahrzeug. Weitere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall involviert.

Wie die Armee weiter mitteilt, befinde sich das Infanteriebataillon 20 aktuell im Wiederholungskurs. Es sei Teil der Übung «Conex 26».

Im Einsatz stehen nebst der Kantonspolizei Solothurn mehrere Ambulanzen. Auch zwei Rettungshelikopter der Rega sind im Einsatz.

Inzwischen sind an der Unfallstelle Abschleppfahrzeuge von TCS eingetroffen. Das Mannschaftstransportfahrzeug wird nun geborgen.

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