«Aarau auf Kurs»: Oberstufe Aarau – Fakten statt Fantasie

Das überparteiliche Komitee «Aarau auf Kurs» wehrt sich gegen die Kritik, es habe keine Alternativen zur umstrittenen Schulraumplanung.

Dem überparteilichen Komitee «Aarau auf Kurs» wird unterstellt, es hätte für die Zukunft der Aarauer Schulen keine Lösungen. Diese sind aber seit Beginn der Fehlplanung auf der Webseite des Komitees publiziert:
1. Die Schulverträge mit den Nachbargemeinden kündigen.
Küttigen, Biberstein und Erlinsbach haben nicht nur ein viel stärkeres Bevölkerungswachstum als Aarau, die Gemeinden sind auch gross genug, um alle Vorgaben des Kantons zu erfüllen und eine geografisch sinnvolle Oberstufe zu führen.
Damit lassen sich in Aarau kostspielige Provisorien vermeiden, und der Schulraumbedarf reduziert sich, auch langfristig für die nächsten Jahrzehnte, auf fast die Hälfte.
2. Die Schulstrukturen von Aarau und Buchs sind zu klären
Dies, bevor überdimensionierte Schulbauten geplant oder gar realisiert werden. Die Kreisschule mit Buchs ist aufzulösen. Sie hat mehr schlecht als recht funktioniert und vor allem negative Schlagzeilen produziert.
Ohne die oben genannten Gemeinden am Jurasüdfuss haben die Oberstufenschüler von Rohr problemlos Platz in Aarau. Oder sie könnten wie vor der Fusion von Aarau und Rohr in Buchs zu einer lebensfähigen Oberstufe beitragen.
Die Rohrer dürfen sicher eigenständig entscheiden, wie die aus ihrer Sicht optimale Lösung aussehen soll.
3. Vor der geplanten Fusion mit Unterentfelden ist klar festzuhalten, dass die Oberstufe Unterentfelden weiterhin in Oberentfelden geführt wird
Ihre gemeinsame Kreisschule weist keinerlei zusätzlichen Schulraumbedarf aus. Gemeindeschulen sind Gemeindesache. Wenn alle Gemeinden der Region diese zentrale Aufgabe erfüllen, gibt es in Aarau keine Schulraumnot.
Die von der Kreisschule Aarau-Buchs und dem Stadtrat vorgelegten Zahlen für die Schulraumplanung entbehren jeder Grundlage. Aarau muss nicht für das «Einzugsgebiet der KSAB» planen.
Weiter führt der bundesamtlich belegte Geburtenrückgang zu leeren Schulhäusern. In Aarau steht im Binzenhof bereits eine von drei Kindergartenabteilungen leer. Die fehlende Nachfrage bei der für mehr als 10 Millionen Franken neu gebauten Tagesschule ist ein weiteres Mahnmal dafür, wie die Stadtverantwortlichen an der Realität vorbeiplanen.
Die beiden Kindergärten beim Aareschulhaus haben 2,5 Millionen Franken gekostet und sind nach zehn Jahren eine Bauruine. Wer dieses Unvermögen in Bezug auf Planung und Bau stoppen will, kann am 8. März nur zweimal ein Nein einlegen.





