Aarau

FDP Aarau fasst Ja-Parolen zu Fusion und KIFF-Beitrag

FDP Aarau
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Die FDP Aarau AG unterstützt bei den Abstimmungen vom 27. September 2026 den Zusammenschluss mit Unterentfelden und den höheren Beitrag an den KIFF-Neubau.

Kiff Aarau
Das Kiff in Aarau. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Die FDP Aarau hat für die kommunalen Abstimmungen vom 27. September 2026 die Ja-Parole zum Zusammenschluss mit Unterentfelden sowie zur Erhöhung des städtischen Beitrags für den KIFF-Neubau beschlossen.

Die Partei sieht im Zusammenschluss Chancen für die Weiterentwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums Aarau und unterstützt den KIFF-Beitrag als notwendigen Schritt zur Vollendung des Bauprojekts. Gleichzeitig erwartet sie eine konsequente Professionalisierung und stärkere kommerzielle Ausrichtung des künftigen KIFF-Betriebs.

Der Ja-Parole gingen intensive Diskussionen voraus

An ihrer Mitgliederversammlung hat die FDP Aarau die beiden kommunalen Abstimmungsvorlagen vom 27. September intensiv diskutiert und zu beiden Geschäften die Ja-Parole gefasst.

Zusammenschluss stärkt den Lebens- und Wirtschaftsraum Aarau

Die FDP unterstützt den Zusammenschluss von Aarau und Unterentfelden einstimmig, weil er neue Möglichkeiten für die Entwicklung des Wirtschafts- und Lebensraums Aarau eröffnet.

Er stärkt die Attraktivität des Standorts für Unternehmen und Fachkräfte und schafft zusätzliche Perspektiven für die gesamte Region.

Gleichzeitig wird es wichtig sein, dass die angekündigten Effizienzgewinne realisiert und die geplanten Einsparungen in der Verwaltung umgesetzt werden, damit der Steuerfuss von 96 Prozent auch mittel- und langfristig stabil bleibt.

Ja zum KIFF-Beitrag mit klaren Erwartungen

Die FDP Aarau bekennt sich weiterhin zum KIFF als wichtigem Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt.

Die Mitgliederversammlung anerkennt die Notwendigkeit des zusätzlichen Beitrags, um das Bauprojekt fertigzustellen, und unterstützt deshalb einstimmig die Erhöhung des städtischen Beitrags an den Neubau des KIFF 2.0. Gleichzeitig waren sich die Anwesenden einig, dass eine Finanzierung in Form eines rückzahlbaren, zinslosen Darlehens die bessere Lösung gewesen wäre. Damit hätte die Fertigstellung des Projekts sichergestellt und gleichzeitig die Belastung der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler reduziert werden können.

Gleichzeitig ist für die FDP Aarau klar: Nach den finanziellen Herausforderungen im Bauprojekt braucht es eine konsequente Professionalisierung und eine stärkere kommerzielle Ausrichtung des KIFF.

Ziel muss sein, die Abhängigkeit von öffentlichen Geldern langfristig zu reduzieren und zu verhindern, dass die Stadt Aarau im Betrieb faktisch eine Defizitgarantie übernehmen muss. Nur mit einer klaren betrieblichen Neuausrichtung kann verhindert werden, dass das KIFF nach seiner Eröffnung 2027 zu einer Dauerbelastung für die Steuerzahler wird.

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