Oberentfelden sichert sich Platz am Final4

Der STV Oberentfelden verliert zum Qualifikationsabschluss 1:3 gegen Wigoltingen, schlägt Elgg-Ettenhausen aber 3:0 und sichert sich damit das Final4-Ticket.

Wie der STV Oberentfelden schreibt, trafen die Faustballer aus Oberentfelden zum Abschluss der Nationalliga A Qualifikation auf Wigoltingen und Elgg-Ettenhausen. Vor allem das Duell mit Elgg-Ettenhausen war wegweisend im Kampf um die Final4-Qualifikation.
Zum Ende der Hinrunde hatten die Oberentfelder gegen Elgg-Ettenhausen und Wigoltingen gewinnen können und haben dabei ihre bislang beste Leistung in der laufenden Saison gezeigt.
In der Folge aber konnten die Jungs von Trainer Koni Keller nicht mehr daran anknüpfen. Es folgten überraschende Niederlagen gegen Rickenbach-Wilen und gegen Widnau. Gewonnen wurden nur noch die Spiele, die Pflicht waren. Gegen stärker klassierte Teams gabs keine Punkte mehr.
Und so kam es, dass die Oberentfelder auch in der letzten Qualifikationsrunde noch um die Teilnahme am Saisonhighlight, dem Final4-Turnier in Neuendorf, kämpfen mussten. Zwei Punkte Vorsprung hatten sie vor dem letzten Spieltag auf das fünftklassierte Elgg-Ettenhausen. Und genau gegen dieses Elgg-Ettenhausen mussten die Oberentfelder an diesem letzten Spieltag ran.
Pflicht erfüllt
Zuerst wartete auf die Jungs von Koni Keller allerdings das Kräftemessen mit dem Tabellenzweiten aus Wigoltingen. Die Oberentfelder erwischten einen miserablen Start und verloren die ersten beiden Sätze klar. In der Folge konnten sie sich dann aber deutlich steigern, gewannen den dritten Durchgang und lagen im vierten in Front.
Diese Führung konnten sie dann aber nicht in einen weiteren Satzverfolg ummünzen. «Wir hätten es eigentlich in den fünften Satz schaffen müssen», findet Koni Keller nach der 1:3-Niederlage gegen Wigoltingen.
Damit war klar, dass die Oberentfelder das Spiel gegen Elgg-Ettenhausen gewinnen müssen, wenn sie nicht noch mehr ins Zittern kommen wollten im Kampf um die Final4-Plätze. Diese Vorgabe setzten sie um. Mit 3:0 schlugen sie Elgg-Ettenhausen, wenn auch die Sätze nicht ganz so klar waren wie das Schlussergebnis.
«Es war eine Würgerei», so Koni Keller. «Uns fehlt im Moment die Selbstverständlichkeit. Wir zeigten gegen Elgg-Ettenhausen immer wieder super Spielzüge, begingen danach aber wieder unerklärliche Fehler. Aktuell sind wir nicht beständig genug. Es fehlt an Substanz, um unser gesamtes Potenzial abrufen zu können.»
Unter den Möglichkeiten geblieben
Dank dem Sieg über Elgg-Ettenhausen haben die Oberentfelder ihr Minimalziel erreicht und sind am Final4-Turnier dabei. Dort werden sie dann allerdings im Halbfinal auf Qualifikationssieger Affeltrangen treffen. Beide Duelle gegen die Thurgauer haben sie in der Qualifikation mit 0:3 verloren.
Es bleibt also noch einiges zu tun für die Oberentfelder bis zum Saisonhighlight in rund zwei Monaten. «Wir sind in der Qualifikation unter unseren Möglichkeiten geblieben, womit wir sicher nicht zufrieden sein können. Andererseits sind wir am Final4-Turnier dabei und haben immer noch alle Chancen», bilanziert Koni Keller die Qualifikation seines Teams.





