SVP Aarau fordert klares Stadtrat-Bekenntnis zu KSAB

Die SVP Aarau und alle Buchser Parteien fordern vom Stadtrat Aarau ein klares Bekenntnis zum Gemeindeverband KSAB in der aktuellen heiklen Phase.

Die SVP Aarau und alle Buchser Parteien zeigen sich irritiert über den kürzlich ergangenen Entscheid des Stadtrates Aarau, die Auflösung des Gemeindeverbandes KSAB voranzutreiben und stattdessen eine Vertragslösung zu prüfen.
Dieser Entscheid kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
Dank der Intervention des Kantons wurde erst kürzlich eine tragfähige Lösung gefunden: Mit Christian Meister steht der KSAB ein erfahrener Schulleiter als Geschäftsführer bei, der dieser Aufgabe gewachsen ist.
In den letzten Monaten wurden bereits diverse Fortschritte erzielt. Die Bewerber für den Schulvorstand waren motiviert und bereit, ihren Teil beizutragen – auch wenn die Aufgabe keine leichte ist.
Mit Kündigungswelle ist zu rechnen
Der Entscheid des Stadtrates hat bereits schwerwiegende Folgen: Zwei Bewerber haben ihre Bewerbung für den Schulvorstand kurzfristig zurückgezogen. Auch der Geschäftsleiter ist verständlicherweise nicht bereit, unter diesen Umständen weiterzumachen.
Mit einer Kündigungswelle, die bis in die Schulleitungen hineinreicht, ist zu rechnen. Auch die Art der Kommunikation wirft Fragen auf: Der umstrittene Entscheid des Stadtrates wurde bereits am Montag, 18. Mai 2026 gefällt, den Verantwortlichen der KSAB kommuniziert wurde er jedoch erst kurz vor der Kreisschulratssitzung vom 21. Mai 2026.
Die Kreisschulräte wurden noch später orientiert: Sie mussten zur Kenntnis nehmen, dass zwei Bewerber ihre Kandidaturen zurückgezogen hatten, erfuhren aber erst im Nachhinein, aus welchem Grund dies geschehen war.
Heute ist der Zeitpunkt für klare Unterstützung
Die unterzeichneten Parteien fordern den Stadtrat Aarau auf, sich in dieser anspruchsvollen Situation klar zur Schule zu bekennen und den engagierten Personen an der KSAB ihr Vertrauen auszusprechen.
Ein solches Signal ist entscheidend, um Stabilität und Verlässlichkeit zu gewährleisten.
Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich weitere Bewerber für den Schulvorstand zurückziehen. Es ist fraglich, ob unter diesen Umständen genügend qualifizierte Interessierte bereit sein werden, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.
Sollte es mittelfristig nicht möglich sein, die Schule vollständig auf Kurs zu bringen, kann in drei oder vier Jahren erneut über die Bücher gegangen werden. Heute ist jedoch nicht der Zeitpunkt für grundsätzliche Infragestellungen, sondern für klare Unterstützung.





