Solothurn vermietet Kindergarten Hubelmatt

Der ehemalige Kindergarten Hubelmatt wird ab 2026/27 befristet an die Spielgruppe Stadtzwärgli vermietet und soll als Quartierort weiterentwickelt werden.

Wie die Stadt Solothurn mitteilt, hat die Gemeinderatskommission entschieden, den ehemaligen Kindergarten Hubelmatt ab dem Schuljahr 2026/27 befristet an den Verein Spielgruppe Stadtzwärgli zu vermieten. Gleichzeitig sollen Gespräche mit einer Interessensgemeinschaft aus dem Quartier über mögliche Spiel- und Begegnungsnutzungen des Aussenraums geführt werden.
Der Kindergarten Hubelmatt wird von den Stadtschulen seit Herbst 2024 nicht mehr benötigt. Mit der nun beschlossenen Lösung kann das Gebäude weiterhin sinnvoll genutzt und gleichzeitig ein wichtiges Angebot im Bereich der frühen Förderung gesichert werden.
Übergangslösung für die Spielgruppe des Familienvereins
Die Spielgruppe Stadtzwärgli des Familienvereins benötigt einen neuen Standort, da die bisherigen Räumlichkeiten an der Industriestrasse mittelfristig wegfallen. Der ehemalige Kindergarten Hubelmatt erfüllt die räumlichen Anforderungen für den Betrieb einer Spielgruppe gut, bis eine langfristige Lösung vorliegt.
Die Spielgruppe ist ein wichtiger Partner der Stadt Solothurn im Bereich der frühen Förderung und der sprachlichen Integration von Vorschulkindern.
Die Nutzung des Kindergartens Hubelmatt ist auf zwei Jahre befristet und kann bei Bedarf zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden.
Anliegen aus der Quartierbevölkerung werden aufgenommen
Die Gemeinderatskommission hat zudem entschieden, das Anliegen einer Petition aus dem Quartier aufzunehmen. Die Stadt Solothurn wird gemeinsam mit einer Interessensgemeinschaft aus dem Quartier die zukünftige Nutzung des Aussenraums als Spiel- und Begegnungsort weiter konkretisieren.
Damit soll geprüft werden, wie das Areal neben der Nutzung durch die Spielgruppe zusätzlich für das Quartier genutzt werden kann.
Die Gemeinderatskommission setzt damit die Empfehlung aus dem Spielraumkonzept um, den Aussenraum für die Quartierbevölkerung zugänglich zu machen.






