Suhr AG: Scheibe eingeschlagen – Einbrecher weckt Bewohner auf

Suhr,
Während die Bewohner schliefen, drang ein dreister Einbrecher mitten in der Nacht auf Samstag in ein Einfamilienhaus in Surh AG ein. Er wurde festgenommen.

Tatort war ein Einfamilienhaus mitten in einem Wohnquartier in Suhr. Der laute Knall einer berstenden Scheibe schreckte die Bewohner am Samstag, gegen 3.30 Uhr aus dem Schlaf. Rasch wurde ihnen bewusst, dass sich ein Fremder im Haus befand.
Sofort alarmiert rückte die Polizei mit etlichen Patrouillen an. Die erste von ihnen war innert Minuten vor Ort und traf noch im Haus auf den Verdächtigen. Dieser liess sich widerstandslos festnehmen.
Wie sich zeigte, hatte dieser mit einem Stein die Terrassentüre eingeschlagen und war dreist ins Haus eingedrungen. Auch dürfte er sich an dem draussen parkierten Auto zu schaffen gemacht haben.
Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 34-jährigen Algerier, der nach ersten Abklärungen illegal in der Schweiz weilt.
Auch in Buchs und Brugg waren Diebe unterwegs
Rund eine Stunde zuvor hatten Hausbewohner im benachbarten Buchs den Notruf gewählt, weil jemand versucht hatte, ins Haus einzubrechen.
Dort war der Täter jedoch vorzeitig weggerannt und trotz Fahndung etlicher Patrouillen verschwunden geblieben. Neben anderen Ermittlungen prüft die Kantonspolizei einen möglichen Zusammenhang zum Festgenommenen.

Aufruhr auch in einem Wohnquartier in Brugg: Vom Geräusch von Hammerschlägen geweckt, wählte ein Anwohner gegen vier Uhr den Polizeinotruf.
Er sah, dass jemand die Scheibe eines abgestellten Autos eingeschlagen hatte und beobachtete einen Unbekannten, der um das Haus schlich. Trotz Fahndung blieb der nächtliche Dieb verschwunden.
Verdächtige Beobachtung sollten gemeldet werden
Wie die Kantonspolizei Aargau beobachtet, sind nächtliche Diebe wieder vermehrt aktiv. Deren bevorzugte Objekte sind hauptsächlich draussen abgestellte Fahrzeuge, die sie auf der Suche nach Wertsachen durchsuchen.
Die Fälle aus Suhr und Buchs bestätigen allerdings frühere Erfahrungen, wonach besonders dreiste Täter nicht davor zurückschrecken, auch in Wohnhäuser einzudringen.
Die Kantonspolizei mahnt, niemals Wertsachen in Autos zu lassen. Verdächtige Beobachtungen sollen sofort der Polizei, Notruf 117, gemeldet werden.





