Lenzburg

    Aargauer Regierung muss bei Fremdsprachen über die Bücher

    Keystone-SDA Regional
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    Wohlen,

    Aargauer Primarschülerinnen und Schüler könnten eine zweite Fremdsprache künftig erst ab einem späteren Zeitpunkt lernen. Der Aargauer Grosse Rat hat am Dienstag eine entsprechende Motion der SVP an den Regierungsrat überwiesen.

    Der Aargauer Grosse Rat debattierte am Dienstag über die mangelnden Französischkenntnisse vieler Schülerinnen und Schüler. (Symbolbild)
    Der Aargauer Grosse Rat debattierte am Dienstag über die mangelnden Französischkenntnisse vieler Schülerinnen und Schüler. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    «Ein Drittel der Schülerinnen und Schüler erreicht die Lernziele in der zweiten Fremdsprache nicht», begründete SVP-Grossrätin Stefanie Köpfli die Motion. Der Regierungsrat wollte den Vorstoss in ein unverbindlicheres Postulat umwandeln. Denn er erarbeitet bereits ein Strategiepaket zum Thema Sprachen.

    Die Mehrheit des Grossen Rats sprach sich jedoch für die Motion aus. 84 Mitglieder stimmten ja, 51 nein. SVP, GLP und FDP stimmten der Motion zu. EVP, Grüne und SP lehnten sie ab. Die Mitte war damit einverstanden, die Motion als Postulat zu überweisen.

    Aktuell lernen die Aargauer Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse Englisch, ab der 5. Klasse Französisch. Daher drehte sich die Debatte im Grossen Rat hauptsächlich um die mangelnden Französischkenntnisse der Schülerinnen und Schüler.

    Kommentare

    User #5417 (nicht angemeldet)

    Auch hier: Eine Diskussion ohne Ende.

    User #3892 (nicht angemeldet)

    Das macht die SP wieder fuchsteufelswild

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