Aargauer SVP will vier Frauen und zwölf Männer ins Rennen schicken

Bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2027 steigt neben dem zurücktretenden Aargauer Nationalrat Andreas Glarner auch Nationalrat Alois Huber nicht mehr ins Rennen. Auf der von SVP Aargau veröffentlichten Nationalratswahlliste stehen vier Kandidatinnen und zwölf Kandidaten.

Die Liste vereine «politische Erfahrung, verschiedene Generationen und neue Kräfte», schrieb die SVP in einer Medienmitteilung. Die Findungskommission sei überzeugt, eine «schlagkräftige Liste» vorzulegen. Der Parteitag wird im kommenden Januar über die definitive Nominationen entscheiden.
Die SVP Aargau hält sieben der 16 Aargauer Nationalratssitze. Erneut zur Wiederwahl antreten wollen gemäss Liste die Nationalratsmitglieder Benjamin Giezendanner, Thomas Burgherr, Christoph Riner, Stefanie Heimgartner, Christian Glur und der für den zurücktretenden Glarner nachrückende Christoph Hagenbuch.
Auf den nachfolgenden Listenplätzen folgen Grossrätin und Parteisekretärin Barbara Borer-Mathys, Grossrätin Nicole Burger sowie Grossrat Miro Barp. Auf der Liste steht auch Grossrat Stefan Giezendanner, der Bruder von Benjamin Giezendanner.
Glarner tritt ab
Nationalrat Glarner hatte bereits im August angekündigt, per Ende dieses Jahres als Nationalrat und Kantonalpräsident zurückzutreten. Er gehört seit 2015 dem Nationalrat an und ist seit 2020 Parteipräsident.
Bis zum Ende der Legislaturperiode im kommenden Jahr will Nationalrat Huber weitermachen. Auf eine Wiederkandidatur verzichtet er. Huber rückte im März 2020 als Nachfolger von Jean-Pierre Gallati, der in die Kantonsregierung gewählt worden war, in die Grosse Kammer nach. Der Meisterlandwirt ist 63 Jahre alt.
Die SVP tritt nach eigenen Angaben einzig mit einer Hauptliste zu den Nationalratswahlen an. Die Junge SVP werde eine eigene Liste zusammenstellen, die mit der SVP-Liste verbunden werde, hiess es.




