SVP Aargau nominiert Barbara Borer-Mathys als Ständeratskandidatin

Die Delegierten der SVP Aargau haben die Grossrätin und Parteisekretärin Barbara Borer-Mathys am Mittwoch als Ständeratskandidatin nominiert. Damit will die Partei bei den eidgenössischen Wahlen im kommenden Jahr den 2023 an die Mitte verlorenen Sitz zurückgewinnen.

Mit Borer-Mathys stelle sich eine «sehr profilierte und bekannte Politikerin» zur Wahl, teilte die Partei bereits vor der Nomination in Zeihen AG mit.
Die 43-Jährige ist Anwältin und Mutter dreier schulpflichtiger Kinder. Sie gehört seit Anfang 2021 dem Grossen Rat an. Bereits ihr Vater, Hans Ulrich Mathys, politisierte in den Jahren 1999 bis 2007 als Nationalrat auf Bundesebene.
Die SVP, wählerstärkste Partei im Kanton Aargau, verlor bei den Ständeratswahlen 2023 ihren Sitz an die Mitte. Sowohl Marianne Binder-Keller (Mitte) als auch Thierry Burkart (FDP) treten im Herbst 2027 erneut an. Bei der SP steigt Nationalrätin Simona Brizzi ins Rennen.
Die Partei hat einen neuen Präsidenten
Ausserdem haben die SVP-Delegierten in Zeihen einen neuen Parteipräsidenten gewählt: Nationalrat Christoph Riner übernimmt den Posten von Nationalrat Andreas Glarner, der Ende Jahr seine politischen Ämter abgibt. Riner ist seit 2023 Nationalrat, vorher war er 14 Jahre Grossrat.






