Umweltaktivisten beleuchten Kühlturm des AKW Gösgen

Das AKW Gösgen im Kanton Solothurn ist am Mittwochabend zur Leinwand geworden. Umweltaktivisten projizierten weit herum gut sichtbar ihre Botschaften auf den Kühlturm.

Die Aktivisten von Greenpeace wollten mit der Beleuchtung die «jahrzehntelange Verschleierung der Sicherheitslücke» im Speisewassersystem des AKWs anprangern. Damit hätten sie auf die damit verbundene Gefahr für die Bevölkerung aufmerksam machen wollen, wie sie in der Nacht auf Donnerstag mitteilten. Eines der Sujets erinnerte an Edvard Munchs «Der Schrei».
Das AKW Gösgen ist seit dem 24. Mai nicht mehr am Netz. Das Wiederanfahren verzögerte sich wegen einer Sicherheitslücke: Die Betreiber wurden beauftragt, Nachweise zu einer möglichen Überlastung im Speisewasser-Rohrleitungssystem zu erbringen. Nun sind Verstärkungsmassnahmen erforderlich – sogenannte gedämpfte Rückschlagklappen.





