Autobahn A1: Geplatzter Reifen kommt Aargauer (21) teuer zu stehen

    Fabia Söllner
    Fabia Söllner

    Suhr,

    Auf der Autobahn A1 ist einem 21-jährigen Aargauer der Reifen während der Fahrt geplatzt. Ihm droht nun eine empfindliche Geldstrafe.

    Autobahn A1
    Auf der Autobahn A1 zwischen Oftringen (Bild) und Suhr im Kanton Aargau. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein junger Mann erhält wegen eines geplatzten Reifens eine empfindliche Geldstrafe.
    • Er soll sein Auto nicht richtig kontrolliert und gewartet haben.

    Ein 21-jähriger Fahrer aus dem Kanton Aargau hatte im März dieses Jahres eine unerfreuliche Begegnung mit der Realität, als er auf der A1 in Richtung Zürich unterwegs war.

    Der junge Mann musste seine Fahrt abrupt in der Nähe von Suhr in einem Baustellenbereich unterbrechen, nachdem sein vorderer rechter Reifen während der Fahrt platzte.

    Kontrollverlust führt zum Halt

    Die überraschende Explosion seines Reifens veranlasste den Aargauer, auf der Autobahn anzuhalten. Bei der späteren Inspektion des Fahrzeugs durch die Kantonspolizei Aargau kam ein bedenklicher Fakt ans Licht.

    Ersichtlich wurde, dass beide vorderen Reifen des Fahrzeugs stark abgenutzt waren, berichtet «ArgoviaToday».

    Hierbei war die Karkasse, das innere Grundgerüst, deutlich sichtbar. Diese Abnutzung kennzeichnet einen nicht betriebssicheren Zustand des Fahrzeugs und kann zu einem gefährlichen Reifenplatzer führen.

    Ist dir schon einmal ein Reifen geplatzt?

    Im Anschluss an die Polizeikontrolle erhielt der junge Mann laut «ArgoviaToday» einen Strafbefehl von der Aargauer Staatsanwaltschaft.

    Der Aargauer wurde zu einer bedingten Geldstrafe von 2400 Franken verurteilt. Diese wird vorläufig für eine Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben. Zusätzlich muss er eine Busse von 600 Franken und Gebühren in Höhe von 835 Franken bezahlen.

    Kommentare

    User #3598 (nicht angemeldet)

    Die Strafe ist Okay aber völlig überzogen.

    User #6000 (nicht angemeldet)

    Die Strafe ist ja höher als bei Totschlag. Wenn er unter Drogen oder Alkohol Einfluss gewesen wäre, käme er mit einer Psycho Therapie davon.

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