Rave-Amok: Maria S. starb an Schuss in ein lebenswichtiges Organ

Nach der Aarau-Pressekonferenz ist klar: Der Täter ist ein nicht-polizeibekannter 43-jähriger Schweizer der sich stellte. Er gab 40 Schüsse auf den Rave ab.

Im Überblick
25- Pressekonferenz ist beendet
- Nau.ch will wissen: Tut dem Täter seine Tat leid?
- 40 Schüsse
- U-Haft für den Täter
- Täter fuhr im Tatfahrzeug und mit Waffen zur Polizei
- Maria S. starb an Schussverletzung an lebenswichtigem Organ
- Täter war nicht polizeibekannt
- Waffenerlaubnis 20 Jahre alt
- Polizei verteidigt sich
- Aarau war wohl ein Zufall
- Täter hatte Verbindungen zur Armee
- Polizei kann wegen Verfahren nicht detailliert Auskunft geben
- Einvernahme am Montag
- Täter gesundheitlich angeschlagen
- Täter stellte sich
- Zeugenaussage deutete auf Täter hin
- Ermittlungen waren «aufwändig»
- Zwei Verletzte sind noch im Spital
- Eine Tote, 6 Verletzte
- Während der Schüsse waren noch viele Leute vor Ort
- Phase der Gefahrenabwehr ist beendet
- «Anschlag ist dem Szenario Amok zuzuordnen»
- Verhafteter Mann ist der Täter
- PK startet
- Grosses Interesse
In der Nacht auf Sonntag feierten Besuchende am «Aarauer Rave» unbeschwert. Doch dann kam es zu einer Tragödie.
Am Rave im Schachen kam es zu Schüssen. Eine 22-Jährige – die Italienerin Maria S. – kam dabei ums Leben. Sie war erst vor kurzem in die Schweiz gezogen, um hier zu arbeiten.

Sechs weitere Menschen, darunter vier Schweizer Staatsangehörige, wurden bei der Schiesserei verletzt.
In der Nacht auf Montag gelang es der Polizei schliesslich, einen tatverdächtigen 43-jährigen Schweizer festzunehmen, nachdem sich dieser selbst stellte.
Er ist im Kanton Jura wohnhaft, nicht polizeibekannt und leidet wohl unter psychischen Problemen. Die Polizei stuft die Tat als Amoklauf ein, ein Motiv ist jedoch noch nicht bekannt.
Am Mittwoch um 14 Uhr informierte die Polizei in Schafisheim AG über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Nau.ch war live vor Ort, im Ticker liest du alles über die vergangene Pressekonferenz.
Ein Journalist des «Corriere della Sera» kritisiert während der Fragerunde die spärlichen Informationen zum Täter.

Das will die Polizei nicht gelten lassen. Man wisse zum aktuellen Zeitpunkt zu wenig, denn der Täter habe keinen Wohnsitz im Kanton Aargau.
Die Polizei erklärt, man befinde sich zu Beginn eines Verfahrens. Deshalb sei es nicht möglich, detaillierte Informationen mit der Öffentlichkeit zu teilen.
Nach der heutigen Pressekonferenz werde es denn auch keine fortlaufende Information geben, so die Polizei.
Am Montag wurde der Täter einvernommen. Zu der Tat selbst schwieg er laut dem Staatsanwalt.

Es lasse sich jedoch sagen, dass der 43-Jährige wohl an psychischen Problemen leide. Welche das sind, müsse jedoch noch abgeklärt werden.
An der Pressekonferenz erklärt die Polizei, die Ermittlungen zu der Gewalttat in Aarau seien «aufwändig» gewesen. Dies, weil die Täterschaft bei der Tat nicht «in flagranti» erwischt werden konnte.

Man habe unzählige Befragungen durchgeführt, Hinweise ausgewertet und Bilder gesichtet, um den Täter rasch zu fassen.
Beinahe sicher könne man sagen, dass der verhaftete Mann der Täter der Tragödie von Aarau ist.

Der Mann sei ein 43-jähriger Schweizer ohne Migrationshintergrund. Er habe einen Wohnsitz im Kanton Jura.
Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus. Es gebe keine Anhaltspunkte für einen weiteren Täter.
Kurz vor der Pressekonferenz ist der Saal rappelvoll. Das Interesse an der Gewalttat von Aarau ist hoch.

Auch Nau.ch ist vor Ort. So wie unzählige internationale Medien, die auch über den Horror-Rave auf dem Laufenden gehalten werden wollen.







