Verhaftungen nach Bankomat-Sprengung in Breitenbach SO

    Keystone-SDA
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    Thierstein,

    Nach der Sprengung eines Bankomaten in Breitenbach SO am frühen Freitagmorgen sind mehrere mutmassliche Täter gleichentags in den Niederlanden verhaftet worden. Die Polizei schlug an verschiedenen Orten zu.

    Bankomaten
    Die Sprengung eines Bankomaten in Breitenbach SO in der Nacht auf Freitag hat ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Die mutmasslichen Täter wurden in den Niederlanden verhaftet. - Handout Kantonspolizei Solothurn

    Mehrere Hinweise deuten darauf hin, dass es sich um dieselben Personen handelt, die den Geldautomaten im Kanton Solothurn gesprengt hatten, bevor sie über die Grenze flohen. Dies teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Die Ermittlungen würden unter der Leitung der Bundesanwaltschaft fortgesetzt.

    Der Bankomat im solothurnischen Breitenbach war am Freitag kurz vor 04.00 Uhr gesprengt worden. Es gab mehrere Detonationen. Der Geldautomat sowie das umliegende Gebäude wurden zerstört.

    Die Fahndung nach der Täterschaft, die gemäss Angaben der Solothurner Kantonspolizei in einem weissen Kleinwagen in Richtung Laufen BL geflüchtet war, verlief zunächst ohne Erfolg.

    Laut der Bundesanwaltschaft haben ein schneller Informationsaustausch und die koordinierte Auswertung von Beweismaterial durch verschiedene Behörden den Ermittlungserfolg ermöglicht.

    Dies sind auf Schweizer Seite das Bundesamt für Polizei (fedpol), das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit sowie die Kantonspolizeien Solothurn und Basel-Landschaft.

    Die ausländischen Partner sind die Französische Zentralstelle zur Bekämpfung von Wanderkriminalität, die niederländische Polizei und die Kriminalpolizei Luxemburgs sowie die niederländische Staatsanwaltschaft, wie die Bundesanwaltschaft festhält.

    Ermittlungserfolge haben gemäss Angaben der Bundesanwaltschaft über die unmittelbare Wirkung hinaus einen präventiven Charakter. Auch dank Festnahmen, Anklagen und Verurteilungen im Zusammenhang mit Sprengstoffanschlägen auf Geldautomaten habe sich die Zahl der Angriffe im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 etwa halbiert.

    Kommentare

    User #3023 (nicht angemeldet)

    'Charmant' formuliert: „Auch dank Festnahmen, Anklagen und Verurteilungen im Zusammenhang mit Sprengstoffanschlägen auf Geldautomaten habe sich die Zahl der Angriffe im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 etwa halbiert.“ ... In den letzten zehn Jahren hatte die Sprengung von Geldautomaten in den Niederlanden explosionsartig zugenommen. Wenn man morgens um 6 Uhr vom Lärm (boooooom) geweckt wurde, wusste man schon Bescheid! Geldautomat! Und ja, genau. Die Folge: Viele Geldautomaten wurden geschlossen! = verschwunden! Ja, dann sinkt auch die Zahl der Überfälle, oder? Der Erfolg der Polizei ist auch vor allem eine Frage des Marketings: das kontinuierliche Verkaufen eines positiven Selbstbildes an die Medien. Hier sieht man doch auch, dass die Polizei bei einem Vorfall immer einen Mitarbeiter hat, der vor allem damit beschäftigt ist, schöne Fotos für die Medien zu machen? Das ist kein Zufall, sondern zu einer internationalen Strategie geworden.

    User #2468 (nicht angemeldet)

    Polizei voll in Fahrt. Autodiebe auch geschnappt. Es geht was. Nur sind die Gefängnisse voll.

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