Aarau: Rafael Enzler baut die Kulturhauptstadt 2030 auf

Der Verein Aarau Kulturhauptstadt 2030 hat die ersten beiden Mandate vergeben. Rafael Enzler und sein Büro gutundgut arbeiten in Aarau bis Juli 2027.

Rafael Enzler übernimmt mit seinem Büro gutundgut die Verantwortung für die Organisations- und die Programmentwicklungsphase der Kulturhauptstadt Aarau 2030. Ziel ist eine Kulturhauptstadt, die von Kultur, Bevölkerung, Bildung und Wirtschaft gemeinsam getragen wird.
Der Verein Aarau Kulturhauptstadt Aarau 2030 (AKS) hat die beiden Mandate nach einer Ausschreibung und einem mehrstufigen Auswahlverfahren vergeben. Für Rafael Enzler von gutundgut sprachen drei Punkte: die Erfahrung mit komplexen Kulturprojekten, die gute Vernetzung im Kanton und überzeugende Ideen für die weitere Ausgestaltung. Das Mandat läuft bis Juli 2027.
Die Leitung liegt bei Rafael Enzler, unterstützt wird er vom ganzen Team.
Die Rollen sind klar verteilt. Der Verein AKS behält die strategische Verantwortung. gutundgut schafft die Strukturen und den Programmrahmen. Ganz im Sinne des Leitthemas «Aarau verbindet» wird die Kulturszene dabei ebenso einbezogen wie Bevölkerung, Schulen, Wirtschaft und Vereine.
«Eine Kulturhauptstadt entsteht nicht im Büro. Sie entsteht auf Bühnen und Plätzen, in Schulzimmern, Betrieben und Quartieren. Wir wollen den Rahmen bauen, in dem all das 2030 sichtbar wird», sagt Rafael Enzler.
Bis Sommer 2027 wird das Programm vertieft und die Organisation aufgebaut. Zudem entsteht ein Konzept, wie möglichst viele Menschen am Kulturhauptstadtjahr teilhaben können. Gleichzeitig wird die Mittelbeschaffung vorangetrieben.
Noch in diesem Jahr startet die Zusammenarbeit mit dem Soundingboard und den Kulturschaffenden. Weitere Kreise aus Bevölkerung, Bildung und Wirtschaft folgen schrittweise.






