Transfer-Coup: David Hrachovec verstärkt HSC Suhr Aarau

Grosser Transfer für den HSC: Der wurfgewaltige Linkshänder David Hrachovec wechselt für eine Saison leihweise von den Kadetten Schaffhausen in den Aargau.

Wie der HSC Suhr Aarau mitteilt, wechselt mit dem jungen Linkshänder ein grosses Talent, aber auch schon ein gestandener QHL-Spieler in den Aargau. Er ist sowohl auf dem rechten Rückraum als auch dem rechten Flügel einsetzbar.
Es ist ein Transfer, der für alle Seiten Sinn ergibt. Die Kadetten Schaffhausen geben einem Talent ein weiteres Jahr Zeit zur Entwicklung, David Hrachovec kommt wieder zu mehr Spielzeit und der HSC Suhr Aarau kann während einer Saison auf einen weiteren Schlüsselspieler zählen.
Beinahe 180 Spiele hat Hrachovec bereits in der höchsten Spielklasse bestritten. Diese Zahl ist umso beeindruckender, wenn man berücksichtigt, dass er im Jahr 2003 zur Welt gekommen ist.
Mit Rückenwind aus der Nationalmannschaft
Der HSC Suhr Aarau wird Hrachovecs dritte Profistation sein. Seine Ausbildung und den Grossteil seiner Spiele hat er für die Kadetten Schaffhausen absolviert. Zudem lief er während zwei Spielzeiten im Dress von GC Amicitia Zürich auf.
Auch damals hiess sein Trainer Petr Hrachovec. Dass die Konstellation aus Vater und Sohn funktioniert, hat dieses Engagement in Zürich gezeigt. Bezeichnend dafür äussert sich Hrachovec junior: «Ich freue mich wieder mit meinem Vater zusammenzuarbeiten, ich konnte immer sehr viel von ihm lernen.»
In den letzten Jahren hat sich David Hrachovec zudem in den Fokus der Nationalmannschaft gespielt. Nachdem er bereits für die Nachwuchsauswahlen auflief, ist er nun Teil des erweiterten Kaders der A-Nationalmannschaft. Im vergangenen Jahr war er etwa im Aufgebot für die Testspiele gegen Kroatien.
Leihspieler mit Mehrwert
Der HSC Suhr Aarau ist überzeugt, mit David Hrachovec einen Mann verpflichtet zu haben, der nicht nur als Spieler eine Stütze sein kann, sondern den Talenten auf seinen Positionen weiterhelfen wird.
Mit Robin Völkle, Cédric Läber, Thierry Dumont, Noam Hunziker und Lenny Mürset sind aktuell fünf Eigengewächse auf seinen Positionen im Kader. «Wir wollen unsere jungen Linkshänder nicht überfordern und ihnen die Möglichkeit geben, sich im Windschatten von einem zwar ebenfalls noch jungen, aber bereits erfahrenen Spieler weiterzuentwickeln. Das befristete Engagement von David eignet sich dafür geradezu ideal», sagt Christoph Wyder.
Vorfreude auf die neue Aufgabe
David Hrachovec freut sich ebenfalls auf seinen neuen Arbeitgeber: «Ich habe den HSC Suhr Aarau immer als Familie wahrgenommen, ich freue mich in der nächsten Saison ein Teil davon zu sein.»
Er kennt bereits diverse Spieler aus seinen früheren Stationen und verschiedenen Nachwuchsauswahlen. Natürlich freut er sich auch auf die Stimmung im Schachen und will sich mit mehr Spielzeit wieder bei Nationaltrainer Andy Schmid aufdrängen.






