Altstadt Aarau soll in zwei Schritten busfrei werden

Der Kanton Aargau und die Stadt Aarau planen, die Altstadt schrittweise busfrei zu machen. Die Busse sollen die Altstadt künftig umfahren. Eine erste teilweise Entlastung ist ab Ende 2028 durch die Umleitung über den Kreuzplatz und durch den Sauerländertunnel vorgesehen.

Eine vollständige Busfreiheit könnte voraussichtlich ab Ende 2032 erreicht werden, wie aus einer Medienmitteilung des kantonalen Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) vom Donnerstag hervorgeht.
Dazu seien jedoch zahlreiche bauliche Massnahmen am Bahnhofplatz und am Kreuzplatz notwendig. Ein Shuttle‐Service solle letztlich die Erreichbarkeit der Altstadt gewährleisten.
Die Busse können gemäss des Gesamtverkehrskonzepts Region Aarau die Altstadt zwischen Kettenbrücke und Bahnhof via Sauerländertunnel und Kreuzplatz umfahren. Bei der Umleitung aller Buslinien über den Kreuzplatz sei eine tragbare Verkehrsqualität und ein pünktlicher Busbetrieb während der Hauptverkehrszeiten möglich, hiess es.
Die Überprüfung habe auch gezeigt, dass dafür vor der Lichtsignalanlage Kreuzplatz auf der Bahnhofstrasse Ost zusätzlich eine kurze Rechtsabbiegespur erforderlich sei.
Wenn künftig mehr Linienbusse aus Richtung Osten in den Bahnhofplatz ein- und ausfahren, so fallen im Vergleich zu heute mehr Wendemanöver an, wie das Departement BVU festhält.
Damit auch in Zukunft alle Stopps an hindernisfreien Haltekanten erfolgen könnten und sich die Linienbusse nicht gegenseitig behinderten, seien der künftige Betriebsablauf und die erforderlichen Baumassnahmen am Bahnhofplatz zu konkretisieren.
In einem weiteren Schritt müssten Vorprojekte für den Bahnhofplatz und für die Kantonsstrassen ausgearbeitet werden. Auch seien die Betriebskosten für die Umfahrung der Altstadt zu ermitteln. Diese Ergebnisse dienten als Grundlage für die politische Entscheide, hiess es. Der Aarauer Einwohnerrat wird mitreden.





