Solothurner Mitte-Ständerat Pirmin Bischof meldet sich zurück

Der Solothurner Mitte-Ständerat Pirmin Bischof befindet sich nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung auf dem Weg der Besserung. Der 66-Jährige plant seine Rückkehr in den Politbetrieb für die Frühlingssession im März.

«Es geht jeden Tag besser», sagte Bischof in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der «Solothurner Zeitung». Er steige schrittweise in seine Ständeratstätigkeit ein. «Anders gesagt: Ich melde mich zurück.»
Bischof erlitt im vergangenen Oktober eine schwere Infektion, die zu einem Zusammenbruch des Magen-Darm-Systems führte. Nach einer Operation, mehreren Wochen im Spital und einem Aufenthalt in einer Reha-Klinik habe er grundlegende Funktionen wie tiefes Atmen und das eigenständige Essen neu lernen müssen, sagte der Ständerat.
Derzeit arbeitete er mit einem Pensum von knapp 50 Prozent in seiner Anwaltskanzlei und habe bereits wieder an ersten Kommissionssitzungen teilgenommen.
Im Interview räumte der 66-Jährige auch mit Gerüchten über sein Ableben auf, die er als «leicht übertrieben» bezeichnete, wenngleich sein Gesundheitszustand zeitweise kritisch gewesen sei. Bischof gehört seit Ende 2011 dem Ständerat an; zuvor war er seit 2007 Mitglied des Nationalrats gewesen.






