FC Aarau – Iacopetta: Müssen uns vor allem mental erholen

Nach dem verpassten Direktaufstieg ist der FC Aarau enttäuscht. Jetzt gehe es darum, sich physisch und mental zu erholen, sagt Trainer Iacopetta.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Aarau vergibt gegen Yverdon eine 2:0-Führung und muss in die Barrage.
- Sportchef Zverotic spricht von einer «Herkules-Aufgabe».
- Yverdon-Coach Andermatt sieht sich nicht als Party-Crasher, es sei «um uns» gegangen.
Gegen Yverdon verspielt der FC Aarau einen 2:0-Vorsprung und den direkten Aufstieg. Nach dem Remis muss der FCA erneut in die Barrage und dort gegen GC um die Super League spielen.
«Eine sehr grosse Enttäuschung» verspüre er, sagt Trainer Brunello Iacopetta. Nach einem solchen Spiel sei das verständlich.

Der Anschlusstreffer kurz vor der Pause sei zu keinem guten Zeitpunkt gefallen. Doch auch nach dem Ausgleich habe sein FCA Chancen gehabt, diese aber nicht ausnützen können. Man habe die Möglichkeit gehabt, heute etwas zu holen, es sei aber nicht gelungen. «So ist der Fussball halt manchmal.»
Bereits am Montag spielt der FC Aarau das Hinspiel der Barrage. Trainer Iacopetta sagt: «Jetzt geht es darum, sich schnell zu erholen, physisch und vor allem auch mental.»
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Sportchef Elsad Zverotic fühlt sich ebenfalls leer. Es brauche jetzt etwas Zeit, um wieder auf die Beine zu kommen. «Heute haben wir eine Chance verpasst, aber wir haben noch eine weitere.»
Die Barrage gegen GC bezeichnet er als «Herkules-Aufgabe». Und die Zürcher haben einen Vorteil: «Sie können alle ihre Spieler schonen, wir haben heute alles rausgelassen.»
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Auf der Gegenseite sieht sich Yverdon-Trainer Martin Andermatt nicht als Party-Crasher. «Ich habe im Vorfeld gesagt, dass es um uns und um die Mannschaft geht. Wir haben nicht gegen etwas gespielt, sondern für uns.»
Für Yverdon beginnen nun die Sommerferien. Der FC Aarau spielt am Montag zu Hause das Hinspiel gegen GC. Am Donnerstag folgt das Rückspiel im Letzigrund.













