Solothurner Brandserie: Anwohner atmen nach Festnahme auf

Mehrere Brände halten die Menschen in der Region Solothurn in Atem. Nach dem jüngsten Ereignis kam es zu einer Festnahme. Anwohner sind erleichtert.

Das Wichtigste in Kürze
- Gleich acht Mal hat es seit Oktober in der Region Solothurn gebrannt.
- Verletzt wurde dabei nie jemand. Jedoch wird von Brandstiftung ausgegangen.
- Nach dem jüngsten Brand in Bellach nahm die Polizei einen 24-jährigen Schweizer fest.
Eine Brandserie in der Region Solothurn sorgt bei den Menschen für grosse Unruhe. Der aktuellste Vorfall spielte sich am Donnerstag ab: In der Gemeinde Bellach brannte ein Holzschopf. Niemand wurde dabei verletzt.
Noch am selben Tag gelang es der Kantonspolizei, einen 24-jährigen mutmasslichen Täter festzunehmen.
Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist diese Meldung eine Erleichterung. Denn: In den letzten drei Monaten kam es vor dem jüngsten Feuer zu gleich sieben Bränden in der Gegend. Verletzt wurde dabei stets niemand.
Autos, leer stehende Gebäude und sogar eine mobile Toilette fielen den Flammen zum Opfer. Der Verdacht der Brandstiftung steht im Raum.
Gegenüber dem TV-Sender «TeleM1» sagt ein Anwohner: «Man war schon froh, als man gehört hat, dass jemand gefasst wurde.»
Gleichzeitig betont er, dass es noch nicht klar sei, ob derjenige auch wirklich verantwortlich ist. «Jetzt schauen wir mal, wie es weitergeht.» Ein weiterer erklärt: «Wir machen uns alle Sorgen.»
Beim Feuer vom Donnerstag hätte durchaus Schlimmeres passieren können. Gemäss «TeleM1» befindet sich in der Nähe des wohl angezündeten Holzschopfs eine Zimmerei samt Holzlager und Wohnhaus.
Zu einem Übergreifen der Flammen kam es glücklicherweise nicht.







